So., 04.02.2018

Fußball: Bei Turo Darfeld will Philipp Jacobs als „spielender Co“ den Einstieg ins Trainergeschäft wagen „Jacko“ wechselt im Sommer die Bühne

Fußball: Bei Turo Darfeld will Philipp Jacobs als „spielender Co“ den Einstieg ins Trainergeschäft wagen: „Jacko“ wechselt im Sommer die Bühne

Immer ein Vorbild in puncto Einsatzbereitschaft: Philipp Jacobs (links), hier im Duell mit Engin Yavuzaslan, kickt ab dem Sommer für Turo Darfeld. Foto: Frank Wittenberg

Darfeld/Coesfeld (fw). Einfach ganz emotionslos die Bühne wechseln, nein, das ist sicherlich nicht möglich. „Im Sommer spiele ich seit 25 Jahren bei Rasensport und nachher der SG 06“, sagt Philipp Jacobs. „Deshalb war es eine schwere Entscheidung.“ Und doch sei der Zeitpunkt gut und richtig, zumal ihn das Konzept seines neuen Clubs überzeuge: In der nächsten Saison 2018/19 wird „Jacko“ als spielender Co-Trainer zu Turo Darfeld wechseln.

Von Frank Wittenberg

Für die Turo-Verantwortlichen geht ein großer Wunsch in Erfüllung. Markus Lindner bleibt als Trainer erhalten, Hubertus Roling kommt als spielender Co-Trainer – und Philipp Jacobs auch. „Wir sind überglücklich, dass wir unser Trainerteam so hervorragend verstärken können“, lächelt Christian Espelkott, der gemeinsam mit Guido Albers und Alexander Vollmer die Gespräche geführt hat. „Damit haben wir einen erfahrenen Mann für uns gewonnen.“ Dazu einer, den Markus Lindner gut kennt und schätzt, denn Jacobs hat unter ihm schon fast viereinhalb Jahre bei der SG 06 gekickt.

Für eben diese SG würde Jacobs zu gerne in der Rückrunde noch einmal auflaufen. Seit Wochen hängt der 27-Jährige in der Warteschleife. „Eine Mikro-Fraktur im Knöchel mit Knochenmark-Ödem“, gibt er die Diagnose weiter, die ihm in Köln gestellt worden ist. „Zum Glück kann aber ein Knorpelschaden ausgeschlossen werden.“ Was er nun braucht, ist Zeit. „Die nehme ich mir, denn das muss ausheilen.“ Im April, so ist sein Plan, will er auf den Platz zurückkehren – und bis Ende Mai hoffentlich noch einmal das Trikot seiner SG 06 tragen.

Danach freut sich Jacobs riesig auf die neue Herausforderung beim Ligakonkurrenten in Darfeld. Für ihn soll es der perfekte Einstieg ins Trainergeschäft werden. Jan Reuter, sein ehemaliger Teamkollege aus Coesfeld, der mittlerweile im Turo-Kasten steht, wusstenur Positives zu berichten. „Ein sympathischer Verein mit vielen Zuschauer“, sagt Philipp Jacobs über seinen künftigen Club. „Und die Verantwortlichen um Christian Espelkott haben einfach nicht locker gelassen.“

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