Sa., 17.03.2018

Von wegen Zürich FIFA-Council trifft sich im Oktober in Kigali

Mag es exotisch: FIFA-Präsident Gianni Infantino.

Mag es exotisch: FIFA-Präsident Gianni Infantino. Foto: Luisa González

Bogotá (dpa) - Gianni Infantino mag es mittlerweile exotisch. Entgegen der Ankündigung kurz nach seiner Wahl zum FIFA-Präsidenten im Februar 2016 lässt der Schweizer die Treffen seines Councils doch nicht regelmäßig am Verbandssitz in Zürich abhalten.

Von dpa

Bei der Sitzung am Freitag in Bogotá legte das wichtigste Gremium im Fußball-Weltverband Kigali in Ruanda als Sitzungsort für das Treffen am 25. und 26. Oktober fest.

Zuvor treffen sich die 36 Council-Mitglieder, zu denen auch DFB-Präsident Reinhard Grindel gehört, am 10. Juni noch kurz vor dem WM-Beginn in Moskau. Im Oktober vergangenen Jahres hatte sich das Gremium am Rande der U-17-WM in Kalkutta in Indien getroffen.

Nach seiner Wahl hatte Infantino erklärt, aus Kostengründen alle Council-Sitzungen in Zürich abhalten zu wollen. Aus FIFA-Kreisen hieß es, dass die Treffen wie zum Beispiel das in Bogotá letztlich sogar günstiger für den Weltverband seien.

Infantino äußert sich auch bei anderen Themen immer wieder in der Weise, dass er den Fußball in allen Teilen der Welt fördern möchte - offenbar auch mit der Wahl der Sitzungsorte für das Council. FIFA-Insider behaupten hingegen, dass der Schweizer verhindern möchte, dass zu viele kritische Medienvertreter aus Europa zu den Funktionärs-Treffen anreisen.

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