Do., 22.03.2018

Preis des Deutschen Sports Fair-Play-Preis für Österreicherin Hauser und USV Potsdam

Der «Fair-Play-Preis des Deutschen Sports» in der Form von einem stilisierten f.

Der «Fair-Play-Preis des Deutschen Sports» in der Form von einem stilisierten f. Foto: Daniel Naupold

Wiesbaden (dpa) - Die österreichische Biathletin Lisa Theresa Hauser und die Abteilung Rugby des USV Potsdam sind in Wiesbaden mit dem «Fair Play Preis des Deutschen Sports 2017» ausgezeichnet worden.

Von dpa

Hauser wurde für die selbstlose Weitergabe ihres Skistocks an die deutsche Konkurrentin Vanessa Hinz geehrt, der USV Potsdam für die Ausrichtung eines Fair-Play-Jugendturniers im Rahmen seines langjährigen Engagements für respektvollen Umgang auf und neben dem Platz.

Die Österreicherin Hauser war Hinz beim Weltcup-Massenstart in Oberhof im Januar 2017 versehentlich auf den Stock getreten, der dadurch auf der Strecke liegenblieb. Hauser reichte Hinz daraufhin einen ihrer eigenen Stöcke, damit diese ihr Rennen unbehindert fortführen konnte. Sie selbst lief mit nur einem Stock weiter, stürzte auf einer Abfahrt und musste aufgeben. Beide Biathletinnen konnten wegen aktueller Wettbewerbe nicht bei der Preisverleihung dabei sein.

Die Auszeichnung in der Kategorie «Sonderpreis» wurde der Rugbyabteilung des USV Potsdam verliehen, die zum 15. Mal den Sanssouci-Pokal für Jugendmannschaften unter dem Motto «Rugby spielen gegen rechte Gewalt und Langeweile» ausgerichtet hatte.

Der Fair Play Preis wird vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und dem Verband Deutscher Sportjournalisten (VDS) an Athleten oder Initiativen vergeben, die durch außergewöhnlich faire Gesten und Aktionen beeindruckt haben.

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