Do., 01.12.2016

Flugshow in Mönchengladbach Big-Air-Event: Snowboarder und Ski-Artisten gespannt

In Mönchengladbach wird die 49 Meter hohe und 120 Meter lange Rampe aufgebaut.

In Mönchengladbach wird die 49 Meter hohe und 120 Meter lange Rampe aufgebaut. Foto: Arnulf Stoffel

Mönchengladbach (dpa) - Mit einem großen Event samt Rahmenprogramm in Mönchengladbach wollen die deutschen Ski- und Snowboard-Freestyler ihren Sport hierzulande bekannter machen.

Von dpa

Am Wochenende steigt auf einer 49 Meter hohen und 130 Tonnen schweren Stahlrampe neben dem Bundesliga-Stadion ein Big-Air-Sprungfestival. Dann zeigen die besten Sportler ihr Können: Die Snowboarder kämpfen in der neuen olympischen Disziplin um Qualifikationspunkte für die Winterspiele 2018.

«Das ist unser jüngstes Baby und ein sehr ambitioniertes Projekt», sagte Sportdirektor Stefan Knirsch vom Verband Snowboard Germany, der die zweitägige Veranstaltung neben dem Ski-Weltverband FIS und dem Deutschen Skiverband (DSV) sowie lokalen Firmen organisiert.

Die Veranstalter hoffen, die relativ jungen Sportarten mit dem Event voranzubringen. «Solche Veranstaltungen in die Stadt zu bringen, ist der richtige Weg. Die Mischung zwischen Sport, Show und Event ist perfekt und wird die Zuschauer sicher begeistern», sagte Lisa Zimmermann, die amtierende Ski-Slopestyle-Weltmeisterin und Siegerin beim ersten Big-Air-Wettkampf der Saison Anfang November in Mailand.

Neun deutsche Ski-Akrobaten am Freitag und zwei Snowboarder am Samstag gehen neben mehr als hundert internationalen Profis jeweils ab 17.00 Uhr an den Start. «Wir wollen die Gelegenheit nutzen, die Disziplin Freeski einer breiten Masse an Interessierten und Fans näher zu bringen. Der Heim-Event ist dabei ein erster wichtiger Schritt», sagte Heli Herdt, zuständiger Sportlicher Leiter im DSV.

Snowboard-Kollege Kirsch hofft, den Wettkampf künftig regelmäßig auszutragen, um abseits der prominenteren Sportarten eine Nische zu belegen. «Wir investieren, und das tun wir bewusst», sagte er und verglich: «Wir strecken uns nach der Decke und wollen oben die Hand rausstrecken. Wir brauchen es, um den Sport in die Köpfe zu kriegen.»

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