Di., 03.05.2016

Literatur Spannendes Krimi-Debüt: Nina Maliks «Schwarze Federn»

München (dpa) - Schauplatz Norddeutschland: Ein schauerlicher Fall beschäftigt das Morddezernat in Rerrik nahe Hamburg. Im Wintergarten der Familie Seelers finden die Ermittler zwei ineinander verschlungene nackte Leichen, gebettet auf ein Nest von teerbeschmierten Federn.

Von dpa

Auch Fenster und Wände sind mit Teer geschwärzt, das Haus verwüstet. Die Tote und ein jüngerer Mann gehören nicht zu den Seelers. Der armen Frau wurde die Kehle durchgeschnitten und ihr unter einer schwarzen Maske verstecktes Gesicht grausig verstümmelt. Der Mann war erstickt worden und mit Morphium zugedröhnt.

Der Chefermittler Simon Ackermann und seine neue junge Kollegin Franka Jahnsen stehen vor einem Rätsel. Hilfe von den Hauseigentümern können sie nicht erwarten: Marlis Seelers leidet unter Schizophrenie und ist nicht vernehmungsfähig. Ihr Ehemann, ein zwielichtiger Strafverteidiger, ist abgetaucht. Wie das Geheimnis um die Toten und die schwarzen Federn gelöst wird, erzählt die Autorin mit viel Spannung.

Ein Geheimnis macht sie im Übrigen auch aus ihrer Identität: Hinter dem Pseudonym Nina Malik verbirgt sich «eine erfolgreiche Romanautorin», wie ihr Verlag mitteilte.

- Nina Malik: Schwarze Federn, Blanvalet Verlag München, 480 Seiten, 14,99 Euro, ISBN 978-3-7645-0572-1.

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