Di., 10.05.2016

Literatur Mord beim Passionsspiel

Berlin (dpa) - Während der Vorbereitung zum Oberammergauer Passionsspiel wird im Mai 1670 ausgerechnet der Jesus-Darsteller gekreuzigt aufgefunden. Der Henker von Schongau, Jakob Kuisl, und sein Schwiegersohn, der Bader Simon Fronwieser, sollen die Todesumstände prüfen. Schnell kommen sie zu dem Ergebnis, dass sich ein grausamer Mörder im Dorf aufhält.

Von dpa

Bald schießen wilde Verdächtigungen ins Kraut: Ist der Täter unter den eingewanderten Tagelöhnern zu finden? Und was hat es mit den geheimnisvollen Venedigermännlein auf sich, die im Gebirge herumspuken? In Oberammergau macht sich Pogromstimmung breit, und der Henker hat alle Hände voll zu tun, eine Katastrophe zu verhindern.

Oliver Pötzschs sehr erfolgreiche Henkerstochter-Serie erfährt mit «Die Henkerstochter und das Spiel des Todes» einen neuen Höhepunkt. Höchst spannend und dramatisch führt der Autor verschiedene Handlungsstränge zusammen. Zudem ist das Buch aktuell, denn das Thema des «Fremden» als Sündenbock in Krisenzeiten spielt eine zentrale Rolle im Roman.

Oliver Pötzsch: Die Henkerstochter und das Spiel des Todes, Ullstein Verlag, Berlin, 656 Seiten, 9,99 Euro, ISBN 978-3-548-28737-9

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