Di., 10.05.2016

Literatur Messerscharfer Wortwitz: «Die Kälte des Todes»

Reinbek (dpa) - Eine junge Frau wird im Aosta-Tal erhängt aufgefunden. Was zunächst wie ein Selbstmord aussieht, entpuppt sich bald als ein geschickt getarnter Mord. Vicequestore Rocco Schiavone, im Hauptberuf Polizist, nebenberuflich aber auch Raubein und Ekelpaket, stapft übelgelaunt durch den Tiefschnee und versucht, den Mörder zu finden.

Von dpa

Als er schließlich den Täter verhaftet, muss er jedoch erkennen, dass er komplett falsch gelegen hat und die Hintergründe des Verbrechens viel komplizierter sind als vermutet. - Antonio Manzinis zweiter Krimi «Die Kälte des Todes» mit Rocco Schiavone, dem Römer aus Leidenschaft, der ins kalte Aosta-Tal strafversetzt wurde, lebt von seinen bissigen Dialogen und dem messerscharfen Wortwitz. Namentlich die Hauptfigur bietet mit ihrem ruppigen Charakter ein vielschichtiges Wesen voller seelischer Abgründe, an denen sich Leser und Autor noch in weiteren Romanen abarbeiten können und hoffentlich auch werden.

Antonio Manzini: Die Kälte des Todes, Rowohlt Verlag, Reinbek, 320 Seiten, 9,99 Euro, ISBN 978-3-499-26941-7

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