So., 15.05.2016

Medien ESC gewinnt Fans hinzu

Medien : ESC gewinnt Fans hinzu

Foto: Britta Pedersen

Letzter Platz für Jamie-Lee - aber gute Quoten fürs Erste. Auch das Finish der Fußball-Bundesliga konnte sich sehen lassen. Das ZDF hielt mit «Kommissarin Lucas» gut gegen den ESC mit.

Von dpa

Berlin (dpa) - Der Eurovision Song Contest (ESC) erfreut sich trotz des letzten Platzes für Jamie-Lee im TV wieder steigender Beliebtheit.

9,33 Millionen Zuschauer verfolgten von 21.00 Uhr bis weit nach Mitternacht im Ersten das Finale aus Stockholm, bei dem die Ukrainerin Jamala gewann und die Deutsche Jamie-Lee Kriewitz Letzte wurde. Der Marktanteil betrug 36,8 Prozent. Beim jüngeren Publikum zwischen 14 und 49 Jahren betrug er sogar 46,0 Prozent.

Im vergangenen Jahr, als Ann Sophie aus Hamburg ebenfalls Letzte wurde, saßen noch gut 8,1 Millionen Zuschauer vor den Fernsehern. Auch in den drei Jahren zuvor übersprang die Quote nicht die Neun-Millionen-Marke. Bei Lenas Auftritten 2010 (das war das Jahr ihres Sieges) und 2011 waren es dagegen rund 14 und 14,7 Millionen.

Zuvor hatten am Samstag bereits ab 20.15 Uhr 4,48 Millionen Menschen (16,3 Prozent) im Ersten den völlig verregneten «Countdown für Stockholm» vom Hamburger Spielbudenplatz mit Barbara Schöneberger eingeschaltet. Auch die «Sportschau» schnitt gut ab: 5,40 Millionen Zuschauer (27,0 Prozent) interessierten sich ab 18.00 Uhr besonders für die Frage, wer neben Hannover 96 noch absteigt.

Aber auch die ARD-Konkurrenz lag zum Teil gut: Das ZDF kam ab 20.15 Uhr mit dem Krimi «Schuldig», dem 24. Fall von «Kommissarin Lucas», immerhin auf 5,56 Millionen Zuschauer (18,9 Prozent). Die RTL-Rankingshow «Die 10 schrägsten Grand-Prix-Momente» mit Sonja Zietlow, in der es auch um den ESC ging, musste sich mit 2,01 Millionen Zuschauern (7,2 Prozent) begnügen.

Auf den ProSieben-Thriller «The Da Vinci Code - Sakrileg» entfielen 1,39 Millionen Zuschauer (4,8 Prozent) und auf den Sat.1-Animationsfilm «Monsters vs Aliens» 1,23 Millionen (4,2 Prozent).

Im Jahresverlauf liegt der Vorjahressieger, das ZDF, mit einem Marktanteil von 12,8 Prozent auf Platz eins - vorm Ersten mit 11,7 Prozent. Der private Marktführer RTL bringt es auf 10,3 Prozent, Sat.1 auf 7,3 Prozent, ProSieben auf 5,2 Prozent, Vox auf 5,1 Prozent, Kabel eins auf 3,8 Prozent, RTL II auf 3,5 Prozent und Super RTL auf 1,8 Prozent.

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