Fr., 27.05.2016

Medien Nur knapp eine Million bei Rea Garveys «Musicshake»

Rea Garveys Party-Publikum blieb überschaubar.

Rea Garveys Party-Publikum blieb überschaubar. Foto: Jens Kalaene

Die Einzelauftritte der Stars aus der Castingshow «The Voice of Germany» bekommen ProSieben nicht gut. Nach dem Finnen Samu Haber hatte nun auch der Ire Rea Garvey kein Glück mit einer Show.

Von dpa

Berlin (dpa) - «Musicshake», die Show des irischen Rockmusikers Rea Garvey auf ProSieben, stieß am Donnerstagabend beim Fernsehpublikum nur auf wenig Resonanz.

Gerade 0,98 Millionen Zuschauer interessierten sich ab 20.15 Uhr für Garveys etwas mehr als zwei Stunden langen Auftritt, bei dem der Juror und Coach von «The Voice of Germany» Musiker einlud, um mit ihnen ganz spezielle Interpretationen ihrer Hits auf die Bühne zu bringen.

Der Marktanteil betrug lediglich 3,5 Prozent. Bei der für den Münchner Privatsender wichtigen Zuschauerzielgruppe zwischen 14 und 49 Jahren lag der Marktanteil bei 6,4 Prozent. Bereits im vergangenen Jahr versuchte der «Voice»-Coach Samu Haber mit der Reihe «Die Band» sein Glück als Hauptfigur in einer ProSieben-Show - auch ihm zeigte das TV-Publikum damals die kalte Schulter.

Am besten schnitt an einem insgesamt mäßigen Fernsehabend am Hauptabend nach der 20-Uhr-Ausgabe der «Tagesschau» im Ersten mit 4,18 Millionen Zuschauern (16,4 Prozent) «Die große Show der Naturwunder» mit 3,87 Millionen Zuschauern (13,6 Prozent) ab. Die ZDF-Komödie «Neues aus dem Reihenhaus» mit Ulrike C. Tscharre und Stephan Luca hatte 3,45 Millionen Zuschauer (12,1 Prozent).

Die RTL-Actionserie «Alarm für Cobra 11» brachte es mit zwei Folgen auf 2,57 Millionen Zuschauer (9,2 Prozent) sowie 2,30 Millionen (8,2 Prozent), der Vox-Thriller «White House Down» mit Channing Tatum hatte 2,18 Millionen (8,1 Prozent), die Sat.1-Krimiserie «Criminal Minds» 1,52 Millionen (5,4 Prozent) sowie 1,92 Millionen (6,7 Prozent) und die Kabel-eins-Actionkomödie «Taxi» 1,06 Millionen (3,8 Prozent).

Im Jahresverlauf ist das ZDF mit einem Marktanteil von 12,7 Prozent nach aktuellem Stand unter den deutschen TV-Sendern auf Platz eins. Dann folgt das Erste mit 11,8 Prozent vor dem privaten Marktführer RTL mit 10,3 Prozent. Dahinter liegen Sat.1 (7,3 Prozent) und ProSieben (5,2 Prozent), Vox (5,1 Prozent), Kabel eins (3,8 Prozent), RTL II (3,5 Prozent) und Super RTL (1,8 Prozent).

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