Mo., 09.05.2016

Medien Tops und Flops: Deutsche ESC-Teilnehmer

Der ESC hat Lena-Meyer Landrut Glück und Erfolg gebracht.

Der ESC hat Lena-Meyer Landrut Glück und Erfolg gebracht. Foto: Gregor Fischer

Stockholm (dpa) - In der Grand-Prix-Geschichte, die 1956 in der Schweiz begann, ist Deutschland ein Dauergast. Nur einmal - im schwarzen Eurovisions-Jahr 1996 - war kein deutscher Interpret dabei.

Von dpa

In den 60 Jahren gab es zwei Siege sowie etliche Platzierungen auf dem Treppchen für Deutschland - allerdings auch einige letzte Plätze. Eine Auflistung der Top-3-Kandidaten und der erfolglosesten Teilnehmer:

Die Gewinner:

- 1982 holte Nicole den ersten deutschen Sieg beim Grand Prix; im englischen Harrogate gewann sie mit der Ralph-Siegel-Komposition «Ein bißchen Frieden»

- 2010 sammelte Lena beim Finale in Oslo mit «Satellite» die meisten Punkte ein

Jeweils zweite Plätze belegten:

- 1980 Katja Ebstein mit «Theater» in Den Haag

- 1981 Lena Valaitis mit «Johnny Blue» in Dublin

- 1985 Wind mit «Für alle» in Göteborg

- 1987 Wind mit «Laß die Sonne in Dein Herz» in Brüssel

Jeweils auf Rang drei kamen:

- 1970 Katja Ebstein mit «Wunder gibt es immer wieder» in Amsterdam

- 1971 Katja Ebstein mit «Diese Welt» in Dublin

- 1972 Mary Roos mit «Nur die Liebe läßt uns leben» in Edinburgh

- 1994 MeKaDo «Wir geben 'ne Party» in Dublin

- 1999 Sürpriz «Reise nach Jerusalem - Küdüs'e seyahat» in Jerusalem

Die erfolglosesten deutschen Teilnehmer:

- 2005 Gracia holte mit «Run & Hide» in Kiew vier Punkte

- 1974 Cindy & Bert schafften mit «Die Sommermelodie» in Brighton drei Punkte

- 1995 Stone & Stone bekamen mit «Verliebt in Dich» in Dublin einen Punkt

- 1964 Nora Nova blieb mit «Man gewöhnt sich so schnell an das Schöne» in Kopenhagen bei null Punkten

- 1965 Ulla Wiesner bekam mit «Paradies, wo bist du?» in Neapel null Punkte

- 2015 landete Ann Sophie mit «Black Smoke» in Wien mit null Punkten auf dem letzten Platz

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