Di., 22.05.2018

Saisonale Effekte Aktien im Mai verkaufen? - Welchen Nutzen Börsenregeln haben

Auch wenn die Sommermonate in der Regel schlechtere Ergebnisse aufweisen, treten die saisonalen Effekte nicht immer auf.

Auch wenn die Sommermonate in der Regel schlechtere Ergebnisse aufweisen, treten die saisonalen Effekte nicht immer auf. Foto: Arno Burgi

Je nach Jahreszeit entwickeln sich Aktien gut oder schlecht. Im Fachjargon spricht man von saisonalen Effekten. Blind darauf verlassen sollten sich Anleger jedoch nicht.

Von dpa

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - «Sell in may and go away»: Diese alte Börsenregel empfiehlt Anlegern, ihre Wertpapiere im Mai zu verkaufen und der Börse im Sommer den Rücken zu kehren.

Zwar gibt es durchaus empirische Untersuchungen, die bestätigen, dass die sechs Sommermonate schlechtere Ergebnisse aufweisen als die sechs Wintermonate. Anleger sollten sich darauf aber nicht blind verlassen, rät die Aktion «Finanzwissen für alle» des Fondsverbandes BVI.

Der Grund: Die saisonalen Effekte sind in der Rückschau überdurchschnittlich häufig aufgetreten, aber eben nicht immer. Für Privatanleger ist es schwierig, den richtigen Zeitpunkt für den Kauf und Verkauf von Aktien zu finden. Von einer möglichen Winterrally würde der Sparer nur dann voll profitieren, wenn er den besten Zeitpunkt zum Kauf erwischt. Für den langfristigen Vermögensaufbau ist es besser, konsequent an seiner Strategie festzuhalten. Dann profitiert man auch vom Zinseszinseffekt.

Google-Anzeigen
Anzeige


https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5758667?categorypath=%2F2%2F798623%2F798631%2F947955%2F1200957%2F1201025%2F