Mo., 09.05.2016

Wohnen Einbruchrate 2015 erhöht – Sicherheitstechnik für eine effektive Gegenwehr

Laut Statistik bricht in Deutschland alle zwei Minuten ein Einbrecher in ein Haus oder in eine Wohnung ein – ein erschreckender Trend. Nach Angaben der Polizeilichen Kriminalstatistik fanden 2015 deutschlandweit 167.136 angezeigte Einbrüche statt, das sind 9,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Im Jahre 2014 lag die Zahl der Einbruchsdelikte bei 152.200. Insgesamt handelte es sich um 253.365 Einbrüche, wenn man diejenigen in Waschküchen und Boden- sowie Kellerräumen mitzählt.

Von Allgemeine Zeitung Coesfeld

Sehr häufig betroffen sind hiervon nicht nur einsame Villen am Stadtrand, sondern vermehrt Wohnungen, Einfamilienhäuser sowie Reihenhäuser. Die Kosten sind enorm: Sie belaufen sich jedes Jahr auf rund 490 Millionen Euro. Es ist zum Schutz von Heim und Hof daher unabdingbar, Maßnahmen zur Einbruchssicherheit zu ergreifen.

 

Einbruchssicherheit – was fälschlicherweise immer wieder angenommen wird

In der Bevölkerung kursieren jede Menge Gerüchte, wenn es um das Thema Einbrüche geht. Wer glaubt, dass Einbrecher nur nachts in Wohnungen und Häuser einsteigen, der irrt gewaltig: Viele staunen, wenn sie hören, dass 42 % aller Wohnungseinbrüche tagsüber stattfinden. Die bevorzugte Uhrzeit liegt zwischen 6 und 21 Uhr.

Doch wie verhält es sich mit dem Mythos „Wer einbrechen will, der schafft es auch“? Auch diese Annahme entspricht nicht den Tatsachen. Vielmehr handelt es sich bei den meisten Einbrechern um eher schlecht ausgerüstete Gelegenheitstäter, weniger um Profis. Mit hochwertigen Sicherungsvorkehrungen lassen sich die meisten Einbruchdiebstähle verhindern.

Auch die Vermutung, dass sichtbare Alarmanlagen quasi als Einladung für Einbrecher gelten, ist falsch. Ebenso täuschen sich Personen, die meinen, dass bei ihnen nicht eingebrochen wird, weil „nichts zu holen“ sei. Die meisten Menschen unterschätzen den Wert ihrer Habseligkeiten – zudem kann ein Dieb nicht wissen, ob sich ein Einbruch lohnt, weshalb er es auf jeden Fall erst einmal versucht.

 

Wissen ist Macht – mit dem eigenen Verhalten einen Einbruch verhindern

Wie verläuft ein Einbruch wirklich und was kann man tun, um ihn zu vermeiden? Meist reichen bereits minimale Kenntnisse aus, um es den Kriminellen schwer zu machen. Bei Einbrechern handelt es sich häufig um Beschaffungs- und Gelegenheitstäter, die unter Zeitdruck mit einfachsten Mitteln wie Schraubendreher etc. versuchen, in die Wohnung zu gelangen – weiß man über die Vorgehensweisen Bescheid, kann man sich besser schützen.

Für Diebe ist es wichtig, schnell und unbemerkt zum Ziel zu gelangen. Aus diesem Grund wundert es nicht, dass gekippte Fenster oder unverschlossene Türen gern als Einladung betrachtet werden. Wenn ein Einbrecher länger als fünf Minuten zum Einsteigen benötigt, lässt er fast immer von seinem Vorhaben ab. Daher gilt: Machen Sie es dem Einbrecher durch sorgfältiges Versperren aller Eingänge

sowie durch mechanische und elektronische Sicherheitsmechanismen so schwer wie möglich. Schließlich ist die Wirksamkeit der heutigen Sicherheitstechnik nachgewiesen: Seit 2003 konnte sich die Zahl der gescheiterten Einbrüche von 30 % auf knapp 42 % im Jahre 2014 steigern. Die Investition

lohnt sich also, weshalb niemand darauf verzichten sollte.

 

Mehr Tipps zum Thema Einbruchschutz finden Sie in dem Ratgeber „Einbruchsicherheit. So schützen Sie sich und Ihr Zuhause“, der zum kostenlosen Download zur Verfügung steht.

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