Düsseldorf - Die größte Tempo-Kontrollaktion in der Geschichte Nordrhein-Westfalens soll am Freitag um 6 Uhr trotz klirrender Kälte beginnen. An landesweit 1400 Kontrollstellen sollen Polizisten 24 Stunden lang mit Radar und Laser auf die Jagd nach Temposündern gehen. Wegen der Minusgrade waren Zweifel an der Funktionstüchtigkeit der Radargeräte aufgekommen. Es gebe aber genügend Geräte in Streifenwagen, die auch bei Temperaturen unter minus 10 Grad Celsius funktionieren, versicherte NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD). Er hatte den «Blitz-Marathon» angeordnet. Die Opposition kritisiert die Kontrollen als «Farce» und «PR-Gag».
Mitteilung des Innenministeriums




