Gescher gedenkt der Opfer von Gewalt


Volkstrauertag: Auch in Gescher gedachten Vertreter von Vereinen, Kirche und Stadt der Toten.
Volkstrauertag: Auch in Gescher gedachten Vertreter von Vereinen, Kirche und Stadt der Toten.
(Foto: Kortbus)


Gescher (bv). An die Opfer der beiden Weltkriege und der Gewaltherrschaft des nationalsozialistischen Regimes erinnerte am Volkstrauertag Bürgermeister Hubert Effkemann in seiner Rede am Ehrenmal. "Wir befinden uns seit 66 Jahren im Frieden, haben leider aber immer wieder verletzte und getötete Soldaten und Zivilisten in den Krisenregionen der Welt zu beklagen", stellte der Bürgermeister in seiner beeindruckenden Rede fest. Weitere Ansprachen von Heike Ebbert-Brüggemann als Vertreterin der evangelischen Kirchengemeinde sowie Bernhard Borgmann von der Marinekameradschaft Gescher und Theo Paskert als Vorsitzender der Kameradschaft Gescher bestimmten den Verlauf der Gedenkfeier. Unisono wiesen die Redner darauf hin, dass Frieden in der Welt schon bei jedem Einzelnen anfangen müsse. Musikalisch begleitete Patricia Honrath mit ihrem Akkordeon die gemeinsam gesungenen Lieder, bevor Effkemann für die Stadt und die Vereinsvertreter für die Marinekameradschaft und die Kameradschaft Kränze niederlegten. Für die katholische Kirche nahm Pfarrer Karl Schüttert an der Feier teil.





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