Kaffeeklatsch mit Weibertratsch


Spaß-Event in zwei Sälen: Wie im Vorjahr, als Thomas Rudde (2.v.l.) und Anne Trepmann (M.) von der Sparkasse einen Überraschungsauftritt als alte Bauersfrauen hinlegten, dürfen sich die Närrinnen auf ein tolles Programm freuen.
Spaß-Event in zwei Sälen: Wie im Vorjahr, als Thomas Rudde (2.v.l.) und Anne Trepmann (M.) von der Sparkasse einen Überraschungsauftritt als alte Bauersfrauen hinlegten, dürfen sich die Närrinnen auf ein tolles Programm freuen.


Gescher. Am Puls der Demografie bewegte sich die Damenwelt im Vorjahr. Rund 500 bestens gelaunte "alte Weiber" verwandelten die Säle bei Grimmelt und Tenbrock in tosende Altenheime. Gekonnt nahmen sich die Büttredner(innen) der Themen rund um die Liebe und Beschwernisse im Alter an und sorgten damit für karnevalistische Glanzlichter. Ähnlich stellen sich die Organisatorinnen das nächste Altweiber-Programm am 16. Februar vor. "Kaffeeklatsch mit Weibertratsch", lautet das Motto. Das Team um Beate Heimann rechnet wieder mit mindestens 500 ausgelassenen Frauen, die das Programm zeitversetzt in Geschers schmucksten Sälen verfolgen können. Der Kartenvorverkauf findet am kommenden Samstag ab 10 Uhr bei Grimmelt statt.

Vor vier Jahren wurde die Idee geboren, an Altweiber etwas "von Frauen für Frauen" zu bieten. Das Besondere dabei: Neben bekannten Gesichtern gab es viele Neulinge, die sich ins Rampenlicht wagten. Beate Heimann: "Es finden sich jedes Jahr wieder Frauen, die erstmals öffentlich auftreten." Das ist auch in diesem Jahr der Fall: Mindestens drei "Anfänger" stehen Mitte Februar in der Bütt und wollen ihr Publikum unterhalten. Insgesamt sind es rund 65 Aktive, die das mehrstündige Programm - zeitversetzt - bestreiten. Auch einen Überraschungs-Auftritt haben die Organisatorinnen wieder in petto. Beginn bei Grimmelt ist um 15 Uhr, bei Tenbrock-Kösters startet das närrische Spektakel um 16 Uhr. Wie immer gibt es Kaffee, Kuchen und Schnittchen.


Wie groß die Nachfrage ist, zeigt der übliche "Run" auf die Karten. "Die Ersten stehen um 5 oder 6 Uhr morgens an, um sicher dabei zu sein", weiß Beate Heimann. Zehn Euro (unverändert) kostet der Eintritt, pro Person werden maximal zehn Karten ausgegeben. Nummern für die Ausgabe werden nicht verteilt. Heimann: "Das regeln die Frauen in Eigenregie." Wer Ideen hat und die Veranstaltung in den nächsten Jahren mitorganisieren möchte, sollte sich bei ihr melden.

Anders als beim Nachmittagsprogramm ist die Beteiligung am "Sturm aufs Rathaus" überschaubar: Hier sind es meist nur die Frauen der Nachbarschaft Achtern Wall und ein Kegelclub, die den Herrschaften im Rathaus an Altweiber um 11.11 Uhr zu Leibe rücken. "Da sollten mehr Frauen mitmachen", hoffen Beate Hei-mann & Co. auf weibliche Verstärkung. Zur Einstimmung gibt es vorher - wie auf der Altweiber-Eintrittskarte aufgedruckt - einen Gratis-Sekt in der Sparkasse.

0 Weitere Auskünfte bei Beate Heimann Tel. 5851.



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