Gescher. "Einen Bundesligisten werden wir wohl nicht holen", sagt SV-Vorsitzender Rainer Nienhaus mit Blick auf utopische Kosten. Dennoch: Allmählich rückt die offizielle Einweihung der Sportanlage Ahauser Damm ins Visier. Im April oder Mai, wenn das Wetter ein "Draußen-Programm" für die ganze Familie erlaubt, soll das Millionen-Projekt der breiten Öffentlichkeit präsentiert werden. "Wir sind sehr froh, dass wir in Gescher eine solche Anlage mit zwei Kunstrasenplätzen haben - wo gibt es das schon", sagte Nienhaus beim Ortstermin.
Während die Plätze schon seit Oktober bespielt werden, lässt die Fertigstellung des Umkleidegebäudes auf sich warten. "Da ist in den letzten Wochen nichts passiert, weil wir keine Handwerker bekommen konnten", erläutert der SV-Chef. Von außen ist das 37 Meter lange und zwölf Meter tiefe Gebäude fast fertig, sogar die Photovoltaikanlage auf dem Dach ist seit dem Jahresende betriebsbereit. Drinnen geht es ab nächste Woche weiter mit Estrich- und Putzarbeiten. Möglichst Mitte März, wenn die Rückrundenspiele laufen, sollen die Fußballer hier duschen können. "Dazu muss es jetzt aber optimal laufen", weiß Nienhaus. Nach der Fertigstellung stehen den Sportlern sechs längliche Kabinen mit drei Duschräumen zur Verfügung. Bislang müssen sie sich mit der alten BSV-Umkleide behelfen.