Gescher. Die Raiffeisen Hamaland eG wird sich in den nächsten Jahren nach Süden entwickeln und die Anwohner der Raiffeisenstraße von Verkehr und Lärm entlasten. Im ersten Schritt plant die Genossenschaft eine Verlegung der Tankstelle an den Rand des Betriebsgeländes, voraussichtlich zum Venneweg. Mittelfristig soll eine neue Straße an der Ostseite des Geländes, die von der Stadt Gescher realisiert wird, die gesamte Erschließung spürbar verbessern. Durch Grundstückszukäufe vom südlich gelegenen Reiterhof und von der Stadt Gescher (insgesamt rund 10.000 Quadratmeter) will sich die Raiffeisen Hamaland die Möglichkeiten für eine betriebliche Expansion für die Zukunft sichern.
Mit ihren 56 Mitarbeitern (plus Aushilfen) hat die Genossenschaft im letzten Geschäftsjahr einen Rekordumsatz von 69,5 Millionen Euro erzielt. Martin Duesmann-Artmann (51), geschäftsführendes Vorstandsmitglied, ist auch für die nächsten Jahre optimistisch und möchte die Abläufe auf dem Betriebsgelände optimieren. Noch in diesem Jahr soll die Diesel-Tankstelle, an der Kunden rund um die Uhr per Karte tanken können, an den Venneweg verlegt werden. "Das wird eine kundenfreundliche Tankinsel, die von beiden Seiten angefahren werden kann", erläutert Duesmann-Artmann. Beim bislang vorgesehenen Standort am Venneweg (siehe Karte) spielt der Kreis allerdings wegen der Nähe zum dortigen Wohnheim nicht mit: Der nächtliche Lärmpegel sei zu hoch. Nun wird geprüft, ob sich das Problem durch eine Verschiebung der Tankstelle nach Süden lösen lässt. Bis zu 150.000 Euro will die Genossenschaft investieren. "Nach der Tankstellen-Verlegung können wir unser Betriebsgelände nachts endlich abschließen", hebt Duesmann-Artmann auf einen positiven Nebeneffekt ab.