Stets ein Lächeln auf den Lippen


Prinz Günter II. Kemna und seine Frau Beate Foto: wr
Prinz Günter II. Kemna und seine Frau Beate Foto: wr


Gescher. Einen Tag danach plaudert Seine Tollität Günter II. Kemna über das große Glück, einmal Prinz zu sein, und stellt sich den Fragen, die unser Redaktionsmitglied Helene Wentker ihm am Rande des närrischen Frühschoppens und Gratulationsmarathons in der Mehrzweckhalle der Stadtkarnevalisten mitgebracht hatte.



Wie erfuhren Sie von Ihrer Ernennung?



Prinz Günter II.: Beim Feierabendbierchen im Hause einer Arbeitskollegin. Das war am 6. Januar. Manni Wies rief an, reichte das Telefon weiter an Stadtkarnevalisten-Präsident Günter Schlüter: "Möchtest Du mein Namensnachfolger werden? Es wäre mir eine große Ehre", hat Schlüter gesagt. Mir war sofort klar: Ja, ich will. Aber ich habe das zuvor telefonisch kurz mit meiner Frau abgestimmt. Sie ermunterte mich: "Sag zu. Das kann man nur einmal werden."

Haben Sie damit gerechnet Prinz zu werden?



Prinz Günter: Ich hab das schon lange gehofft. Mein Name wurde mit der Liste, auf der mögliche Prinzennamen gehandelt wurden, schon in Verbindung gebracht, wie man mir zutrug. Und ich hab gedacht: Irgendwann werden die doch mal anfragen...

Sie sind gerne Prinz: Warum?



Prinz Günter: Ich feiere und tanze so gern, und weil es einfach schön ist. Aber sooo schön? Das habe ich nicht geahnt. Meine Erwartungen sind zehn Mal übertroffen worden. Die Leute hatten am Montag einen solchen Spaß. Jeder prostet dir zu. Das muss man erlebt haben. Das kann man gar nicht erklären.

Und wie war es in der Glocke?



Prinz Günter: Wenn Sie mir mal einmal tief in die Augen schauen... Sehen Sie, wie die glänzen. Auch in der Glocke war es schöner als alle Erklärungen, die es vorab darüber gab. Und ich hab geschwitzt in der Glocke, ja, bei solchen Minustemperaturen.

Was wünschen Sie sich im kommenden Jahr für Ihre Stadt und was für Ihre Regentschaft?



Prinz: Dass es so schön bleibt wie es ist. Und für Gescher wünsche ich mir, dass es Klarheit zum Thema Marienkirche gibt, dass sie - wenigstens in Teilen - erhalten bleibt und gut genutzt werden kann.

Was würden Sie sich in Gescher anders wünschen?



Prinz Günter: Ich bin politisch nicht so motiviert. Aber ich würde mir wünschen, dass das Freibad früher im Jahr öffnet und später, also weit über den September hinaus, schließt.

Was würden Sie auf eine einsame Insel mitnehmen?



Prinz Günter: Auf jeden Fall meine Familie, den Hund Kajo, kein Handy. Dafür meine Narrenkappe und Zepter, damit ich auch auf dieser Insel was zu sagen hab (er lacht) und mein kleines Volk regieren kann.

Was würden Sie wünschen, wenn Sie drei Wünsche frei hätten?



Prinz Günter: Gesundheit für mich und alle. Zufriedenheit und dass wir immer so schön feiern können wie jetzt. Das wäre der Hammer, und damit wäre die Zufriedenheit auch schon garantiert.

Was würden Sie mit einer Million Euro anstellen?



Prinz Günter: Ich würde ein neues Bad in unserem Haus anlegen, eine Kreuzfahrt antreten und den Stadtkarnevalisten was abgeben.

Wie lautet Ihr Lebensmotto?



Prinz Günter: Immer ein Lächeln auf den Lippen. Und dann geht alles einfacher.





07 · 02 · 12





AZ-KONTAKTE
Abonnements
(0 25 41) 92 11 39
Anzeigen
(0 25 41) 92 11 32
Redaktion
(0 25 41) 92 11 51
AZ-Pressehaus
Rosenstr. 2, 48653 Coesfeld, (0 25 41) 921-0
Billerbecker Anzeiger
Lange Str. 8, 48727 Billerbeck, (0 25 43) 23 14-0
Gescherer Zeitung
Kirchplatz 2, 48712 Gescher, (0 25 42) 93 04-0


MÜNSTERLAND
SPORTMELDUNGEN
MELDUNGEN AUS NRW


© Allgemeine Zeitung - Alle Rechte vorbehalten 2012

Impressum | Datenschutz | AGB | Sitemap
Media-Daten | Netiquette