Gescher. Die Beseitigung des Klapperpflasters in der Innenstadt bleibt eine Daueraufgabe für die Stadt Gescher. Welche Abschnitte in den Jahren 2012 und 2013 saniert werden sollen, darüber berät heute der Bau- und Planungsausschuss. Die Verwaltung schlägt vor, das Teilstück der Armlandstraße zwischen Eisdiele und Glashaus zu erneuern. Gleichzeitig soll die Marienstraße provisorisch eine Schwarzdecke bekommen, um als Zu- und Abfahrt für die geplanten Baumaßnahmen in der City dienen zu können.
Fertig sind der Wurstaufholerplatz, das westliche Teilstück der Armlandstraße und die Musterfläche an der Elionore-Stein-Straße. Nun legt die Verwaltung ihr Konzept für die nächsten Bauabschnitte vor. Laut Vorlage wird in diesem Jahr das Stück Armlandstraße östlich der Eisdiele neu gepflastert. Die Kosten dafür werden auf rund 220.000 Euro geschätzt.
Parallel soll das schadhafte Pflaster an der Marienstraße aufgenommen und durch eine Schwarzdecke ersetzt werden - als Übergangslösung. "Wir wollen verhindern, dass Baufahrzeuge über bereits sanierte Innenstadtflächen fahren müssen", erläuterte Fachbereichsleiter Dieter Mayrberger auf Anfrage unserer Zeitung den Hintergrund. Der jetzige Zustand der Marienstraße mit vielen Unebenheiten sei verkehrsgefährdend, besonders für Radfahrer. Geplant sei, die vorhandenen Poller und Bäume zu entfernen und hier gegenläufigen Verkehr zuzulassen. Die zuständige Fachbehörde beim Kreis Borken habe dafür bereits grünes Licht gegeben. Die Kosten für das Provisorium werden auf 40.000 Euro geschätzt. Wenn alle Baumaßnahmen in der westlichen Innenstadt - inklusive Umbau des Büchereigebäudes zu einem Jugendheim - abgeschlossen seien, solle die Marienstraße in einigen Jahren als Pflasterstraße hergestellt werden.
Für 2013 favorisiert die Verwaltung einen Ausbau des "Brunnenplatzes" zwischen Glashaus und Pankratiuskirche. Die Kostenschätzung für diese 1100 Quadratmeter große Baufläche beläuft sich auf 360.000 Euro. Wie das aussehen könnte, stellt Planer Frank Baumgarten (Coesfeld) den Ausschussmitgliedern vor. Alternativ besteht die Möglichkeit, 2013 den Abschnitt der Hauptstraße zwischen Wurstaufholern und Kirche zu sanieren. Die Kosten hierfür beziffert die Verwaltung mit rund 240.000 Euro.
0...Öffentliche Bauausschuss-Sitzung heute ab 17 Uhr im Rathaus (1. OG)