Löhrmanns „Ja“ ist eine Frage von Tagen


Steht vor der Genehmigung
Steht vor der Genehmigung
(hbm)


Ascheberg - Die Unterschrift von Schulministerin Sylvia Löhrmann unter den Schulversuch Profilschule ist „eine Frage von Tagen“. Das berichtete Hauptamtsleiter Alexander Ruhe am Donnerstag im Schulausschuss. Die Gemeinde hat ihre Hausaufgaben gemacht. Sie hat das Joseph-Haydn-Gymnasium in Senden als Kooperationspartner ins Boot genommen, möchte darüber hinaus mit der Gesamtschule Nordkirchen und einem Berufskolleg Verträge schließen. Gesprochen, so Ruhe, werde mit einer weiteren Kommune, die sich kurzfristig gemeldet habe. Das ist nicht Werne. Die Stadt hat den Ascheberger Schulplänen gerade zugestimmt, verzichtet aber auf eine Kooperation.

Der letzte Schritt, den die Gemeinde gehen musste, vollzog der Ausschuss am Donnerstag. Er beschloss, Haupt- und Realschule schrittweise bis zum Schuljahr 16/17 aufzulösen. Ihr einstimmiges Votum verbanden die Kommunalpolitiker mit einem klaren Signal in Richtung der beiden aufzulösenden Schulen. Die Gemeinde werde alles daran setzen, dass beide Schulen ihre erfolgreiche Arbeit bis zum letzten Tag fortsetzen können. „Wir nehmen die Sorgen der Realschul-Eltern, die diese Woche bei einem Elternabend laut geworden sind, ernst“, versprach Marie Schulte-Loh (CDU). Sie bedauerte, dass „viel Falsches im Umlauf ist“. Nach der Sitzung hätten aber viele Eltern ihre Verständnis für die Profilschul-Pläne geäußert. „Dieser Schritt ist notwendig, um den Schulstandort zu erhalten“, warb Johannes Waldmann (SPD) um Verständnis. Bürgermeister Dr. Bert Risthaus und der Vertreter der Bezirksregierung hätten deutlich gemacht, dass sie alles für die auslaufenden Schulen tun werden. Die räumliche Nähe lässt ihnen auch keine andere Wahl. „Ein gutes Miteinander der neuen und der alten Schule ist für eine erfolgreiche Arbeit der Knackpunkt“, weiß Maria Schulte-Loh. Muss die Realschule für einen guten Start der Profilschule zu Beginn Zeiten in „Sahneräumen“ abgeben, sind ihr bis zum Ende Zeiten in diesen Räumen garantiert. „Alle Räume stehen für alle Schulen offen“, versicherte Waldmann. Unterstrichen wurde das beim Planen der Mensen. Beim Besichtigen von Mensen sollen Vertreter von Haupt- und Realschule dabei sein.



VON THEO HEITBAUM, ASCHEBERG


12 · 11 · 10



MEHR ZUM THEMA




AZ-KONTAKTE
Abonnements
(0 25 41) 92 11 39
Anzeigen
(0 25 41) 92 11 32
Redaktion
(0 25 41) 92 11 51
AZ-Pressehaus
Rosenstr. 2, 48653 Coesfeld, (0 25 41) 921-0
Billerbecker Anzeiger
Lange Str. 8, 48727 Billerbeck, (0 25 43) 23 14-0
Gescherer Zeitung
Kirchplatz 2, 48712 Gescher, (0 25 42) 93 04-0


MÜNSTERLAND
SPORTMELDUNGEN
MELDUNGEN AUS NRW


© Allgemeine Zeitung - Alle Rechte vorbehalten 2012

Impressum | Datenschutz | AGB | Sitemap
Media-Daten | Netiquette