Ascheberg - Welche Möglichkeiten räumt die Gemeinde Ascheberg einem Betrieb im Gewerbegebiet Nord gegenüber der INCA ein? Diese Frage beschäftigte den Bau-, Planungs- und Umweltausschuss am Donnerstag zum zweiten Mal. Der Besitzer möchte eine Halle zur Wohnbebauung im Osten hin bauen und wünscht sich dafür eine weitere Zufahrt direkt von der Straße „An der Hansalinie“ Dazu möchte er, dass der Grünstreifen von zehn auf fünf Meter verkleinert wird. „Dem Antragsteller drängt die Zeit. Alternativ würde er die Halle im hinteren Bereich bauen und vorne auf der Fläche Arbeiten ausführen“, berichtete Bauamtsleiter Klaus van Roje. Gegenüber der INCA könnte bei diesen Planungen eine Steinbrechanlage zum Einsatz kommen - wenn die immissionsrechtlichen Werte für ein Industriegebiet eingehalten werden.
Ein Beschluss wurde in dem Ausschuss nicht gefällt, nach der öffentlichen Diskussion - hier waren der Antragsteller und seine Planerin dabei - folgte auf Antrag der CDU eine nichtöffentliche Diskussion. Was dort besprochen wurde, wird bei der Ratssitzung am 9. Februar auf den Tisch kommen, denn dann muss entschieden werden.