Warum der "Schülerstoff" Blasen bildet


Praktikantin Jana Flinkert (r.) hat zusammen mit Schülerinnen der Realschule in einem Chemieprojekt die "Elastizität und Blasenbildung von Kaugummi" ergründet.
Praktikantin Jana Flinkert (r.) hat zusammen mit Schülerinnen der Realschule in einem Chemieprojekt die "Elastizität und Blasenbildung von Kaugummi" ergründet.


Gescher. Jana Flinkert, Praktikantin an der Städtischen Realschule Gescher, führte jetzt erfolgreich ein Chemie- Projekt der Universität Köln durch. Alle Schülerinnen erhielten danach ein Zertifikat für das Projekt "Chemie entdecken", heißt es in einer Mitteilung der Realschule. Für manche, die sich an ihre Schulzeit erinnern, war Chemie nicht gerade das Lieblingsfach. Doch das Fach hat es in sich! "Mit Chemie können Menschen einige der wichtigsten Phänomene erklären, die allen im Alltag begegnen", schreibt die Realschule. Mit den Eigenschaften von Kaugummi beschäftigte sich jetzt eine Arbeitsgemeinschaft (AG) der Schule im Rahmen des Projektes des Kölner Modells "Chemie entdecken". Begeistert erforschten Gescheraner Schülerinnen die Elastizität und Blasenbildung des beliebten "Schülerstoffs".

Das Kölner Modell arbeitet ehrenamtlich und stellt zwei Mal pro Jahr Projekte zur Verfügung, die Schüler sowohl in ihrer Freizeit als auch innerhalb einer von Lehrern geführten AG bearbeiten können. Wenn diese Ergebnisse eingeschickt werden, erhalten die Schüler eine Urkunde über ihre erfolgreiche Teilnahme.


Außerdem beschäftigten sich die Gescheraner in der AG mit Phänomenen, die durch Fernsehsendungen wie "CSI - den Tätern auf der Spur" bekannt sind. So wurde beispielsweise die Reaktion von Luminol untersucht, wenn es auf Blut gesprüht wird.

Studentin Jana Flinkert, ehemalige Schülerin der Realschule, absolvierte ihr Orientierungspraktikum in Gescher. Die Frage, nach ihrem Studienfach Chemie beantwortet die Studentin: "Es ist einfach interessant. Chemie ist die Naturwissenschaft, die biologische als auch physikalische Vorgänge ergänzen und zum Teil erklären kann. Chemie ist überall um uns, angefangen beim Kochen, und sie endet in unserem Körper. Chemie ist vielseitig und deshalb interessant."

Dieses Wissen zu vermitteln liegt Jana Flinkert. Es macht ihr Spaß Schüler für dieses Fachgebiet zu begeistern. "Dieses pädagogische Interesse habe ich schon entdeckt, als ich noch Tutorin an der Realschule war", sagt sie.

Den Abschluss der AG bildet ein Ausflug in die Molekularküche, den die Schülerinnen dann auch leibhaftig genießen können.



05 · 02 · 12





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