Coesfeld. So verlockend die Eisschicht auf Tümpeln und Teichen derzeit auch aussehen mag: Wer Schlittschuhlaufen möchte, sollte seine Runden in den eigens dafür vorgesehenen Eishallen drehen. "Alles andere ist lebensgefährlich, weil man nie weiß, wie tragfähig die Eisfläche ist", warnt Richard Schulze-Holthausen, Leiter der Feuerwehr Coesfeld, die für die Eisrettung zwar ausgebildet und ausgestattet, aber absolut nicht darauf aus ist, Kenntnisse und Material anzuwenden. Zum Glück, so Schulze-Holthausen, sei die Feuerwehr Coesfeld, was diesen Teil ihrer Aufgaben angeht, in der laufenden Frostperiode noch nicht gefordert gewesen. Um nicht einzurosten, trainieren die Wehrmänner regelmäßig die Wasser- und Eisrettung - auch an natürlichen Gewässern - aktuell sei man aber noch nicht zu Übungszwecken ausgerückt.
Die Stadt Coesfeld weist auf Anfrage noch einmal mit Nachdruck darauf hin, dass städtische Anlagen aus Sicherheitsgründen nicht fürs Wintersport-Vergnügen freigegeben sind. "Privatleute müssen selber wissen, ob sie die Verantwortung übernehmen möchten", so Hermann Richter, Leiter des städtischen Ordnungsamtes, der weiter berichtet, dass es auch in der Umgebung keine offizielle Freigabe von öffentlichen Gewässern gibt.