Dülmen. Nach den Roruper Katholiken (DZ berichtete) haben nun auch die übrigen acht Dülmener Kirchengemeinden ihr Votum zur anstehenden Gemeindefusion an das Bistum Münster geschickt.
Einig sind sich die Pfarrgemeinderäte, die sich am Donnerstagabend in St. Viktor versammelt hatten, mit St. Agatha Rorup in dem Punkt, dass sie die vorgeschlagene Großpfarrei für keine gute Option halten. „Die Gemeindevertreter spüren in den Gremien sehr deutlich, wie groß die Angst ist, die unsere Mitchristen mit einer Großpfarrei verbinden. Mit dieser Angst könnten wir keinen positiven Fusionsprozess auf den Weg bringen“, lassen die acht Gemeinden das Bistum in einem gemeinsamen Schreiben unmissverständlich wissen.
Aber auch eine Trennung in eine Land- und eine Stadtpfarrei - die St. Agatha Rorup anstrebt - scheidet für die anderen aus: „Wir glauben, dass Stadt und Land sich ergänzen und gut zusammengehen können“, heißt es in dem gemeinsamen Papier an Weihbischof Dieter Geerlings weiter. Das zeige auch die fruchtbare Zusammenarbeit zwischen St. Jakobus, St. Viktor und St. Mauritius.
Wie sehr sich die Gemeinden aufeinander und auf den Wunsch des Bischofs zu bewegt haben, teilen die Pfarrgemeinderäte dem Weihbischof ebenfalls mit: „Unser Modell berücksichtigt Ihre Vorgabe nach einer Zwei-Pfarreien-Lösung und Ihren Wunsch, dass Heilig Kreuz nicht alleine bleiben soll.“