Dülmen. Nachwuchs wird knapp. Nicht nur Vereine und die Wirtschaft machen sich über die Rekrutierung junger Kräfte Gedanken. Auch bei der Feuerwehr gerät dieses Thema in den Fokus. NRW-Innenminister Ralf Jäger, der gestern auf Vermittlung des SPD-Landtagsabgeordneten André Stinka für einen mehrstündigen Besuch in Dülmen war, diskutierte mit Vertretern der Verwaltungen sowie der Feuerwehren aus dem Kreis Coesfeld über Möglichkeiten, junge Menschen für dieses Ehrenamt zu begeistern. Denn: Während in den Großstädten die Berufsfeuerwehr den Brandschutz übernimmt, ist dies im ländlichen Raum die Aufgabe der Freiwilligen Wehr. Wie junge Menschen für das Ehrenamt in der Freiwilligen Feuerwehr zu begeistern und zu interessieren seien, fragte Jäger in die Runde. Dülmens Erste Beigeordnete Christa Krollzig verwies auf die hiesige Kinderfeuerwehr. Schon die Jüngsten sollten durch sie für Brandschutz sensibilisiert und interessiert werden.
Wer in die Jugendfeuerwehr eintrete und dort bis zum Erreichen der Altersgrenze bleibe, der bleibe auch der Feuerwehr erhalten, machte Kreisbrandmeister Donald Niehues deutlich, dass die Weichen für eine Mitgliedschaft früh gestellt werden.