Havixbeck - Nach langen Jahren des Wartens sollen bald die Straßen im Baugebiet „Am Stopfer“ ausgebaut werden. Dazu stellte Rolf Suhre vom Planungsbüro „nts“ aus Münster zwei Varianten eines ersten Entwurfs am Donnerstagabend im Bauausschuss vor. Allerdings mochten sich die zahlreichen Anwohner vom Stopfer nicht mit den Ideen zufrieden geben. Sie legten klar und deutlich ihre Vorstellungen vom Ausbau ihres Wohnumfelds dar. Das soll auf jeden Fall ein verkehrsberuhigter Bereich (Spielstraße) sein und nicht eine Tempo-30-Zone.
Eigentlich sei es gut, dass das Wohngebiet über zwei Zufahrten verfüge, sodass sich der Verkehr verteile, stellte der Planer fest. Da die Straßenbreite an den beiden Hauptzufahrten stark variiere, seien unterschiedliche Gestaltungsvarianten möglich oder auch nötig. „Wenn das gesamte Gebiet mit Spielstraßen ausgebaut wird, bleibt kaum Platz für zusätzliche Stellplätze“, so Rolf Suhre. Damit meinte er hauptsächlich die erste Einfahrt in das Baugebiet vom Ortskern aus gesehen. Da diese Straße wesentlich schmaler ist, bleibt kein Platz für eine umfangreiche Gestaltung, da sich in dem Bereich viele Hauszuwegungen und Carport-Einfahrten befinden. Stellplätze könnten nach einer Idee des Büros auch an einem multifunktionalen Platz entstehen. Ob Besucher teilweise weite Wege in Kauf nehmen würden, wurde bezweifelt.




