Rosendahl. Immer wenn irgendwo in der Welt ein schreckliches Unglück größeren Ausmaßes passiert oder sich eine fürchterliche Katastrophe abspielt, beobachtet Hubert Hoping die Entwicklung und die Berichterstattung der Medien darüber besonders aufmerksam. Nicht erst einmal ist der "Chef" des Roten Keuzes Osterwick/Darfeld nämlich von der Hilfsorganisation in ein solches Katastrophengebiet geschickt worden. Für das täglich mehr im Wasser versinkende Land Pakistan hat er auf jeden Fall noch keinen Koffer - er hat für solche Einsätze eine riesengroße Metallkiste - gepackt. "Im Moment ist noch alles offen", sagte er gestern auf Nachfrage unserer Zeitung. Die erste Maschine mit Hilfsgütern hat das DRK bereits nach Pakistan geschickt.
20 Mal schätzt Hoping, hat er seine "sieben Sachen" schon für Einsätze in Katastrophengebieten zusammengesucht. Er gehört in den Pool von bundesweit gut 200 ehrenamtlichen Helfern des DRK, die für Auslandseinsätze geschult sind und die entsprechenden Lehrgänge absolviert haben. Der Osterwicker ist im Bereich Technik aktiv. Ganz häufig hat er schon Trinkwasser-Aufbereitungs-Anlagen gefahren. "Wir arbeiten dann immer mit dem örtlichen DRK dort zusammen. Zwei, drei Helfer aus Deutschland sind dann permanent im Einsatz, und zwei oder dei aus dem jeweiligen Land", erklärt Hoping. Mit Tankwagen wird dann das durch Filteranlagen gepumpte Lebenselexier in die Flüchtlingscamps gefahren. In Pakistan steht das Land derart unter Wasser, Straße, und Brücke, sind überschwemmt oder weggerissen, da kann der Tankwagen nicht vorankommen. "In der Türkei haben wir das Wasser auch schon mit dem Hubschrauber in die Camps geflogen", erinnert sich Hoping. "Gehen" könnte da also schon etwas.