Osterwick. Das Meisterstück von Franz Eynk muss nicht lange gesucht werden. Es ist das Erste, das bei Betreten des Hauses ins Auge springt. "Ich habe mich damals mit meiner Frau beraten und sie meinte, wir bräuchten noch eine Telefonbank. Also habe ich eine entworfen." Das war vor fast 20 Jahren und die massive Bank aus naturlackierter, geräucherter Eiche lädt im Eingangsbereich noch immer zum Verweilen ein. "Heute bräuchten wir sie eigentlich gar nicht mehr. Schließlich haben wir ein Funktelefon", schmunzelt Eynk. Und dennoch: "Die Bank bleibt. Die Schubladen laufen wie geschmiert. Das hält ewig."
Denn vieles von dem was er in den letzten Jahrzehnten gefertigt hat, ist mittlerweile durch zeitgemäßere Möbel ersetzt worden. Natürlich alles selbst gemacht. "Man muss ja sehen können, dass hier ein Tischler wohnt." Und das kann man. Die Garderobe ist selbst gemacht, der Badezimmerschrank, die Küche und gar die Treppenstufen tragen Eynks Handschrift.