Rosendahl. "Man darf eben keine Angst vor dem Piks haben, dann geht das schon." Mehr gäbe es eigentlich gar nicht zu beachten, wenn man zur Blutspende geht, erzählte Waltraud Worth. Sie gehörte zu rund 50 weiteren geladenen Gästen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), die nun eine Ehrung für regelmäßiges Blutspenden erhielten.
Man kann Waltraud Worth durchaus Glauben schenken, schließlich bekam sie als einzige Frau eine Ehrung für die 125. Blutspende. "Das ist schon eine besondere Leistung", betonte auch Gregor Veltkamp, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit des DRK. "Es ist an sich schon eine herausragende Leistung 125 Mal zum Blutspenden zu gehen, doch für Frauen ist es noch ein bisschen schwieriger", erklärte er weiter. Für Waltraud Worth war jedoch jede Blutspende selbstverständlich: "Ich mache das aus Überzeugung. Ich bin froh, dass meine Gesundheit es zugelassen hat, dass ich so oft hingehen konnte."