Rosendahl. Seinen Lieblingsplatz hat Max längst ausfindig gemacht. "Der Billardtisch hier im großen Raum", erzählt der Elfjährige. Da kommen die Künstler mit dem Queue auf ihre Kosten. Und wer lieber eine ruhige Kugel schiebt, findet Platz in den vielen Sitzgelegenheiten oder am Thekenbereich mit der Küche dahinter. Max, der bei den Umbauarbeiten teilweise selbst Hand angelegt hat, bringt es ganz einfach auf den Punkt: "Das neue Jugendhaus ist besser und schöner."
Geschafft! Die Erleichterung ist riesig, daraus macht Sebastian Nienhaus kein Geheimnis. Knapp ein Jahr lang haben der Leiter der Offenen Jugendarbeit Rosendahl und seine beiden Mitarbeiterinnen Maike Loer und Christine Scholz ordentlich gewerkelt. "Alles, was hier verbaut worden ist, haben wir selbst in der Hand gehabt", lächelt Nienhaus. Bewusst haben sie die Jugendlichen eingebunden in die Umgestaltung des Obergeschosses im Haus der Partnerschaft in Osterwick, auch jetzt in der Endphase. "Möbel und Kickertisch haben sie zum Beispiel aufgebaut", erzählt Nienhaus. Die Identifikation mit "ihrem" Jugendhaus werde dadurch gestärkt, das sei ganz wichtig.