Volles Vertrauen in Sellmann und Brömmel


Der Vorstand des LOV Darfeld um den wiedergewählten Vorsitzenden Benedikt Sellmann (5..v..l.) und Ortslandwirt Heinz Brömmel (7..v..l.). Foto: fw
Der Vorstand des LOV Darfeld um den wiedergewählten Vorsitzenden Benedikt Sellmann (5..v..l.) und Ortslandwirt Heinz Brömmel (7..v..l.). Foto: fw


Darfeld (fw). Der angekündigte Wahlmarathon geriet zur lockeren Kurzstrecke. "Hier wird es einem wirklich leicht gemacht", staunte Kreislandwirt Anton Holz: Bestens vorbereitet ging der Landwirtschaftliche Ortsverband Darfeld gestern Nachmittag in die Neuwahlen - und dabei setzten die Mitglieder mit dem Vorsitzenden Benedikt Sellmann und Ortslandwirt Heinz Brömmel auf die bewährte Führungsspitze.

Einstimmig erhielt Sellmann für weitere drei Jahre das Vertrauen, ebenso wie der zweite Vorsitzende Ludger Gövert. Das Amt des Schriftführers übernimmt Melanie Palz von Bernhard Daldrup, Kassenwart ist künftig Heinz Lohmann. Einen Wechsel gab es bei den Vertrauensleuten: Hendrik Schulze Bremer löst Ludger Breuing im Bereich Hennewich ab. Antonius Vormann (Oberdarfeld), Hubert Epmann (Jägerheide) und Stefan Schulze Hobbeling (Höpingen) führen ihr Amt fort. Vertreter im Nebenerwerbsausschuss bleibt Hermann-Josef Gövert, im Milchausschuss Daniel Leiwering und im Veredelungsausschuss Tobias Wißmann. Ihren Posten im Öffentlichkeitsausschuss gibt Annegret Palz ab, künftig wird Berthold Abbenhaus (Osterwick) dort die gesamte Gemeinde vertreten. Für weitere sechs Jahre bleibt Heinz Brömmel Darfelder Ortslandwirt. Ulrich Gövert als Stellvertreter und Antonius Börsting als Arbeitnehmer vervollständigen die Ortsstelle.


Zu Beginn der Versammlung hatte Benedikt Sellmann erklärt, im Hinblick auf eine engere Zusammenarbeit bei den Kollegen in Osterwick und Holtwick vorgefühlt zu haben. "Ein Zusammenwirken auf Gemeindeebene ist zurzeit noch nicht akut", erläuterte er. "Das ist sicherlich ein langfristiges Ziel, wird aber noch einige Jahre in Anspruch nehmen."

Auf dringend notwendige Sparmaßnahmen verwies Bürgermeister Franz-Josef Niehues. Unter anderem seien durch eine verkleinerte Bauhof-Mannschaft nicht mehr alle Aufgaben im Umfang der vergangenen Jahre zu schaffen: "Zum Beispiel werden die Fahrspuren in den Wirtschaftswegen nicht mehr durch unsere Mitarbeiter verfüllt, sondern nur noch durch Fachunternehmen - je nach Finanzlage." Im Hinblick auf die Windenergie lobte Niehues die große Einigkeit zwischen Grundstückseigentümern und Anliegern, gemeinsam von sogenannten Bürgerwindparks zu profitieren und große Investoren herauszuhalten. Franz Kückmann, Vorsitzender des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes, warnte aber davor, zu früh Geld in die Hand zu nehmen: "Erst sollte klar sein, dass im Hinblick auf den Landschaftsschutz auch der Bau von Anlagen wirklich möglich ist."



07 · 02 · 12





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