Ein Gemeinschaftswerk


Tatkräftig packen die Jugendlichen mit an - der offene Treff des Jugendheims wird derzeit umfangreich saniert. Dazu gehört auch der Einbau einer neuen Deckenverkleidung.Foto:
Tatkräftig packen die Jugendlichen mit an - der offene Treff des Jugendheims wird derzeit umfangreich saniert. Dazu gehört auch der Einbau einer neuen Deckenverkleidung.Foto:
(nn)


Altenberge - Es ist ein Gemeinschaftswerk - und erste Ergebnisse sind bereits sichtbar. Seit rund drei Wochen wird der offene Treff im Jugendheim umgebaut - und daran sind zahlreiche Jugendliche aktiv beteiligt, berichtet Ulla Wilken, Leiterin der Einrichtung. „Stück für Stück nähern wir uns unserem Ziel.“

Im Rahmen des nordrhein-westfälischen Sonderprogramms zur Stärkung der „Offenen Türen“, durchgeführt vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe, hatte das KoT-Team den dazugehörigen Antrag gestellt und nach einiger Zeit den Zuwendungsbescheid in Höhe von 14 106,69 Euro erhalten, berichtet Ulla Wilken.


Anschließend ging es an die Arbeit und die Neugestaltung des Altenberger Jugendheims wurde jetzt in Angriff genommen. Seit Dezember 2011 wurde mit den Jugendlichen die Umbaumaßnahme geplant. Wilken: „Zudem unterstützen uns mit Rat und Tat der Tischler Werner Beckmann und der Elektriker Gustav Schulte Sutrum.“

Zu den Baumaßnahmen gehört unter anderem die Montage einer neuen Akustikdecke. Des Weiteren erhält der Treff eine neue Küche, einen frischen Anstrich und ein überarbeitetes Lichtkonzept. Außerdem ist eine große Carrerabahn für die Kinder und Jugendlichen im Gruppenraum in Planung. Diese soll auch für die Messdiener und Pfadfinder zum Spielen zur Verfügung stehen. Eine Pfadfindergruppe kümmert sich um die Streckenplanung und Gestaltung der Bahn.

Bis in den späten Abend hinein engagieren sich die Jugendlichen ehrenamtlich an den Umbauarbeiten, um dem Jugendheim ein neues Gesicht zu geben, freut sich Wilken.

Mit Unterstützung des Hausmeisters Franz Josef Greiwe und dem „Bundesfreiwilligen“ Stefan Löhring ging es zunächst los, die alte Deckenkonstruktion abzumontieren und die alte Küche aus den 70er Jahren abzubauen. Anschließend ging es schon wieder an den Aufbau. Die Unterkonstruktion musste ergänzt, neue Leitungen verlegt und die Akustikdecke montiert werden.

Pädagogisch begleitet wird das Umbauprojekt von Ulla Wilken und der Studentin Maike Dahlhoff.

VON MARTIN SCHILDWÄCHTER, ALTENBERGE


03 · 02 · 12





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