Unterschriften für Radio-Tag in der Stadt

Ab Montag wird gesammelt


Das Organisationsteam mit Henrik Berlemann, Reinhard Wiethölter, Jürgen Kohne und Detlef Dowidat (hinten von links) sowie Bürgermeister Friedrich Prigge, der mit seiner Unterschrift den Wettbewerb startete.Foto:
Das Organisationsteam mit Henrik Berlemann, Reinhard Wiethölter, Jürgen Kohne und Detlef Dowidat (hinten von links) sowie Bürgermeister Friedrich Prigge, der mit seiner Unterschrift den Wettbewerb startete.Foto:
(Benjamin Busche)


Lengerich - Der Bürgermeister geht mit gutem Beispiel voran. Friedrich Prigge hat gestern als erster seine Unterschrift geleistet für den Wettbewerb „WDR 2 für eine Stadt“. „Ich hoffe, dass noch viele weitere folgen werden. Wenn alle Bürgerinnen und Bürgerinnen sich in die Listen eintragen, die ab sofort an vielen Stellen ausliegen und sich am Internet-Voting beteiligen, bin ich guter Hoffnung, dass wir am Ende eine gute Chance haben“, ruft der erste Bürger der Stadt zur Teilnahme auf.

Das Vorbereitungsteam mit Jürgen Kohne, Henrik Berlemann, Reinhard Wiethölter und Detlef Dowidat hat in den vergangenen Wochen viel Arbeit geleistet. „Jetzt muss der Schneeball-Effekt kommen“, hofft Kohne. „Ganz wichtig ist, dass wir viele junge Menschen mit ins Boot bekommen, die übers Internet abstimmen“, spricht Bürgermeister Prigge vor allem die junge Klientel an, mitzumachen. Denn: Am Ende winkt ein toller Preis.


Ab dem 6. Februar können alle Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen um den außergewöhnlichen Preis kämpfen. Etwa vier Wochen lang kann jeder für seine Stadt auf wdr2.de im Internet oder bei jeder Westlotto-Annahmestelle abstimmen. Vielerorts sammeln die Einwohner auch Unterschriften. So wie jetzt in Lengerich. Das Team hat Mappen zusammengestellt, die in Schulen, Betrieben, bei Vereinen, Verbänden, in den Geschäften, in Praxen und Altenheimen verteilt worden sind. Auch die Nachbarkommunen sind angesprochen worden, in diesem Jahr für Lengerich zu voten. So hat im vergangenen Lienen das erste Ziel erreicht.

Anfang März werden insgesamt zehn Orte ins Finale einziehen: Fünf kleinere Städte mit weniger und fünf größere Städte mit mehr als 50 000 Einwohnern. Finalisten sind jeweils die fünf Städte, die in den beiden Gruppen die meisten Stimmen im Verhältnis zur Einwohnerzahl erzielt haben.

Ab dem 5. März findet täglich in einem dieser Orte eine spannende Endrunde am WDR2-Bühnen-Truck statt. Dann ist die Tatkraft der ganzen Stadt gefragt: Die WDR2-Moderatoren Steffi Neu, Jürgen Mayer und Uwe Schulz stellen den Einwohnern kniffelige Stadtaufgaben, die sie innerhalb weniger Stunden lösen müssen. Dann ist der ganze Ort auf den Beinen und überall im Land fiebern Hörer am Radio mit. Lienen musste beispielsweise Hollywood Hills nachbauen.

Neu in diesem Jahr ist eine weitere Spielrunde am Finaltag: Beim Duell mit der digitalen WDR2-Torwand können die besten Fußballer des Ortes weitere Punkte für die eigene Stadt sammeln. Wenn sich danach auch der Bürgermeister im Quiz gut schlägt, ist der WDR2-Tag schon zum Greifen nahe.

In die Unterschriftenliste kann sich jeder eintragen, der bereit ist, den Wettbewerb zu unterstützen. Freunde, Bekannte, Verwandte, Geschäftspartner, jeder kann animiert werden, mitzumachen. „Selbst Menschen in unseren Partnerstädten können für uns abstimmen“, erläutert Jürgen Kohne die vielfältigen Möglichkeiten, Stimmen zu sammeln. Wer Unterschriftenlisten benötigt, erhält sie in der Stadtverwaltung und in der Tourist-Information im Alten Rathaus.

Der Wettbewerb endet am 29. Februar. „Wenn wir alle mithelfen, sollten wir auf jeden Fall die erste Runde schaffen“, ist Friedrich Prigge optimistisch. Sollte der Sieg dabei herausspringen, winkt am 30. Juni eine Veranstaltung, die es in sich hat. Mit Rae Garvey, Stefanie Heinzmann, „Katzenjammer“ und vielen anderen Stars und Sternchen.

VON DETLEF DOWIDAT, LENGERICH


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