Steinfurt - Jeder weiß, was passiert: Wer ohne Pause rennt, klappt irgendwann zusammen. So geht es derzeit den Heizungen, die seit mehr als einer Woche gegen zweistellige Minustemperaturen anbollern müssen. Viele sind dem Dauerstress nicht gewachsen und quittieren den Dienst. Folge: Bei den Installateuren stehen die Telefone nicht still. „Von sieben Uhr morgens bis abends um acht sind wir unterwegs“, erzählt Firmenchef Wolfgang Matic. Kollege Heinz Böcker aus Burgsteinfurt hat einen derartigen Kundenansturm zwar schon häufiger erlebt. Als Ausnahmesituation würde er den augenblicklichen Dauerfrost trotzdem beschreiben.
Böcker hat es, wie viele andere Betriebe auch, nicht nur mit kaputten Heizungen, sondern genauso oft mit zugefrorenen Leitungen zu tun. Meist kein großes Problem für den Fachmann, aber lästig für den Betroffenen.