Drensteinfurt - Die Staatsanwaltschaft in Münster vermutet, dass es sich bei dem Brand der zwölf Postautos am frühen Sonntagmorgen in Drensteinfurt um einen politisch motivierten Anschlag handelt. Der Sachschaden wird inzwischen auf 500 000 Euro geschätzt.
Es gebe noch keine Bekennerschreiben, erklärte Oberstaatsanwalt Wolfgang Schweer aus Münster gestern auf WN-Anfrage. Aber die Ermittler von Staatsschutz und Landeskriminalamt gingen zunächst einmal davon aus, dass es sich um die Tat einer linksextremistischen Gruppe handeln könnte. „Die DHL ist im Visier von Linksextremisten. Sie werfen der Posttochter vor, den Bundeswehreinsatz in Afghanistan logistisch zu unterstützen“, begründete Schweer.