Neujahrsempfang der Universitätsklinik

Gesunde Wünsche und große Pläne


Michael Rentmeister, Prof. Wilhelm Schmitz, Prof. Helge Karch, Prof. Lydia Sorokin, Prof. Norbert Roeder, Christian Gansch, Thomas Lüchtefeld und Dr. Christoph Hoppenheit (v. l.) tauschten gute Wünsche aus.Foto:
Michael Rentmeister, Prof. Wilhelm Schmitz, Prof. Helge Karch, Prof. Lydia Sorokin, Prof. Norbert Roeder, Christian Gansch, Thomas Lüchtefeld und Dr. Christoph Hoppenheit (v. l.) tauschten gute Wünsche aus.Foto:
(Gerharz)


Münster - „Vom Solo zur Sinfonie“: Christian Gansch ist Dirigent und Produzent. Am Sonntagvormittag war er Gastredner beim Neujahrsempfang, zu dem das Universitätsklinikum Münster und die Medizinische Fakultät der Universität gemeinsam eingeladen hatten. Im Kleinen Haus der Städtischen Bühnen erklärte er den rund 200 Gästen sehr eindrucksvoll, was Unternehmen von Orchestern lernen können. Neben einer präzisen, disziplinierten und verantwortungsbewussten Arbeitsmoral sagte er kurz und prägnant: „Man muss aufeinander hören und miteinander handeln.“

Die Wünsche für das neue Jahr durften natürlich auch nicht fehlen. Ganz wichtig dabei: die Gesundheit.


Ein wenig verspätet holten das Universitätsklinikum Münster und die Medizinische Fakultät bei ihrem Neujahrsempfang gestern nach, was am 1. Januar allseits üblich ist - zurückblicken und nach vorne schauen.

Mit dem vergangenen Jahr war der Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Norbert Roeder durchaus zufrieden. Dies hatte neben einem Anstieg der stationären Patientenzahl von über fünf Prozent vor allem drei Gründe.

Erstens spielte das Universitätsklinikum Münster während der EHEC-Epidemie deutschlandweit eine große Rolle, da sich Professor Helge Karch bereits in den 80er Jahren auf den Erreger spezialisiert hat. Mit seinem Team entdeckte er den Keim und entwickelte ein Schnelltestverfahren.

Außerdem wurde die Cafeteria der kleinen Medizinstadt in zehn Monaten während des regulären Betriebs umgebaut. Organisator Thomas Lüchtefeld freute sich vor allem darüber, dass 98 Prozent der Nutzer laut einer Umfrage mit der neuen Mensa zufrieden sind und sie zu 94 Prozent weiter empfehlen würden.

Aller guten Dinge sind drei: Die Universität Münster stellte den Antrag auf Förderung des Exzellenzclusters „Cells in Motion“, das das Verhalten von Zellen lebender Organismen bildtechnisch untersuchen soll. Die Entscheidung fällt im Sommer - und auch weitere Projekte sollen dieses neue Jahr am Uniklinikum prägen.

Am Vesaliusweg öffnet im Frühjahr der erste Abschnitt des neuen Zentrums für Pathologie, Anatomie und Neuropathologie („PAN-Zentrum“), und für ein neues Gebäude am Coesfelder Kreuz wird es einen internationalen Architektenwettbewerb geben. Unter anderem entsteht dort ein Neubau der Institute für Hygiene und Mikrobiologie.



22 · 01 · 12





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