Münster - Wochenlang hagelte es Proteste, als die Anwohner der Heisstraße im Sommer 2011 den Murks erlebten, den die Stadt Münster direkt vor ihrer Haustür fabriziert hatte.
Jetzt hat der Streit über die Frage, wie eine vernünftige Anwohnerstraße anzusehen hat, ein gerichtliches Nachspiel. Der Rechtsanwalt Oliver Wallscheid bestätigte gestern auf Anfrage unserer Zeitung, dass er im Auftrag eines Hauseigentümers an der Heisstraße gegen einen sogenannten Heranziehungsbescheid klagen werde. Konkret geht es um 2300 Euro, mit denen sich der Mandant an der „Verbesserung“ der Straße beteiligen soll.