Münster-Hiltrup - „In den nächsten 14 Tagen tut sich hier nichts.“ Da ist sich Thomas Krych sicher. Der für den Umbau der Kita St. Marien beauftragte Architekt hat die Wetterprognosen studiert. Und danach sieht es nicht so aus, als ob sich der Betonmischer auf der Baustelle in Kürze drehen könnte. Zu kalt. Dabei ist Krych mit dem bisherigen Verlauf der recht umfangreichen Bauarbeiten sehr zufrieden. Die waren Mitte November gestartet. Zu einem äußerst ungünstigen Termin, wie der Architekt befindet. Doch nicht anders zu machen. Denn: Der Umbau der Kita St. Marien wird in erster Linie die notwendigen Räumlichkeiten für die Betreuung von Kindern unter drei Jahren (U3) schaffen. Und um in den Genuss der dafür vorhandenen Fördergelder zu kommen, war ein Baubeginn noch im vergangenen Jahr erforderlich.
Zu sehen ist auf der Baustelle schon einiges. So die drei Differenzierungsräume, die ausschließlich für die U3-Kinder als Schlafraum, zum Spielen oder auch für die Einzelbetreuung da sind. Im vorhandenen Waschraum wird eine Trennwand eingezogen, um so den erforderlichen Pflegebereich für die U3-Kinder zu schaffen. Die auf verschiedenen Ebenen sich befindlichen Dachkonstruktionen sind beim Umbau zu einem einheitlichen Flachdach geworden, das über dem reaktivierten Eingangsbereich, der in einen großen Flur übergeht, mit Lichtkuppeln bestückt werden wird. „Der Flur wäre sonst sehr dunkel“, erklärt Kyrich. So werde er dagegen mit Tageslicht durchflutet. Besonders reizvoll dann, wenn die Sonne durch die Lichtkuppeln strahlt.