Münster-Albachten - Sieht man einmal davon ab, dass Sekretärin Barbara Sladek im Pfarrbüro noch einsam die Stellung hält und im Keller die Kleiderstube residiert, dann steht das Pfarrhaus der St.-Ludgerus-Gemeinde leer. Die stattliche Immobilie an der Osthofstraße 1 wird nicht mehr bewohnt, denn die Albachtener Katholiken haben keinen eigenen Pfarrer mehr am Ort. Manch einem wird sich bereits die Frage gestellt haben, was aus dem Pfarrhaus nebst dazugehörigem Grundstück wird.
Vieles spricht dafür, dass sich die Gemeinde von ihm trennen wird. In dieser Hinsicht gibt es offenbar bereits ernsthafte Überlegungen. „Wir sind in Verhandlungen über das Grundstück“, bestätigte Pfarrer Dr. Christian Schmitt, Leiter der katholischen Seelsorgeeinheit Albachten, Roxel, Mecklenbeck, auf WN-Anfrage. Das rund 2800 Quadratmeter große Areal, auf dem sich das Pfarrhaus befindet, sei nach den Vorgaben des Bebauungsplans „teilbar und bebaubar“. Aktuell gebe es zwei Interessenten für das Areal, die beide ähnliche Konzepte verfolgten, sagt Schmitt.