FMO-Startbahnverlängerung

CDU-Abgeordnete wollen Dampf machen

Düsseldorf/Münster - Nach dem gerichtlichen Stopp für die Pläne einer Startbahnverlängerung machen nun die zehn CDU-Abgeordneten aus dem Münsterland Dampf. Die Landesregierung soll zügig ein Ergänzungsverfahren beginnen, mit dem die vom Oberverwaltungsgericht als teilweise rechtswidrig ausgesetzte Planung abgeändert wird.

Der Landtag wird heute ihren Antrag debattieren. „Wir sehen hier die Landesregierung in der Pflicht, zum Wohle der Menschen im Münsterland zu handeln“, sagt Fraktionschef Karl-Josef Laumann. Er verweist auf die wirtschaftliche Bedeutung des Flughafens, der auch Magnet für Unternehmen sei: „Wir wollen verhindern, dass das Münsterland als eine der wachstums- und innovationsstärksten Regionen in Deutschland ausgebremst wird.“


Ihren Antrag begründen die zehn münsterländischen Christdemokraten unter anderem mit dem Flughafenkonzept der Bundesregierung, die bis 2025 einen Anstieg der bundesweiten Fluggastzahlen von heute 190 auf dann 300 Millionen Passagiere erwartet. Das stützt aus ihrer Sicht die vom früheren SPD Ministerpräsidenten Wolfgang Clement und dem damaligen Verkehrsminister Michael Vesper (Grüne) Positionierung des FMO als Entlastung für die Flughäfen Düsseldorf und Köln. „Die großen Flughäfen werden irgendwann an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen“, warnt der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Bernhard Schemmer.

VON HILMAR RIEMENSCHNEIDER


21 · 07 · 11



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