Zurück an alter Wirkungsstätte


Walter Okon im Trikot von SW Beerlage - im Sommer kehrt er nach drei Jahren zurück. Foto: fw
Walter Okon im Trikot von SW Beerlage - im Sommer kehrt er nach drei Jahren zurück. Foto: fw


Beerlage. Den Verein bezeichnet er als "Herzensangelegenheit". Deshalb fiel ihm die Entscheidung nicht schwer - trotz mehrerer Möglichkeiten, die sich für die kommende Saison boten. "Schwarz-Weiß Beerlage habe ich nie aus den Augen verloren", lächelt Walter Okon. Deshalb kehrt der Billerbecker zurück und wird den B-Ligisten ab dem Sommer wieder trainieren.

Vier Jahre lang hatte er bereits das Kommando in Holthausen, von 2005 bis 2009. Gleich in seiner ersten Saison hatte er die Beerlager von der C-Liga zurück in die Kreisliga.B geführt. "Das war eine schöne Zeit, außerdem ist das Umfeld einfach top", schwärmt der 45-Jährige. "Dazu gibt es jetzt auch noch die Möglichkeit, im Winter in Laer auf Kunstrasen zu trainieren." Da kam die Anfrage wie gerufen, ob er sich eine Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte vorstellen könne.


Nach seinem Abschied von der Beerlage hatte Okon zunächst den A-Kreisligisten GS Hohenholte trainiert, sein Engagement dort aber vorzeitig beendet. Seit Sommer 2010 ist er für die zweite Frauenmannschaft des VfL Billerbeck verantwortlich, mit der er prompt den Aufstieg in die Bezirksliga schaffte. "Die Mannschaft ist mir sehr ans Herz gewachsen, das macht richtig Spaß", betont er. Dennoch wolle er nun zurück in den Männerbereich - "vorher wollen wir mit dem VfL aber unsere ausgezeichnete Hinserie bestätigen." Als Aufsteiger spielen sie zurzeit in der Bezirksliga eine ausgezeichnete Rolle und haben zur Winterpause Rang drei inne.

Weil sich Gerald Kortüm als Trainer bei SW Beerlage nach nur wenigen Monaten zurückgezogen hatte, mussten die Verantwortlichen um Obmann Rainer Janowski auf die Suche gehen - und stießen schnell auf den alten Bekannten. "Das freut mich natürlich, weil es eine Bestätigung dafür ist, dass die Arbeit in meiner ersten Amtszeit gut war", lächelt Okon.

Bis zum Saisonende wird Rainer Janowski als Interminscoach fungieren, der die Verantwortung nach Kortüms Abschied übernommen hatte. Danach packt Walter Okon wieder an - mit einer klaren Zielsetzung: "Wir wollen nicht um die goldene Ananas spielen." In den nächsten zwei Jahren sollen die Beerlager, derzeit nur im Mittelfeld, oben angreifen in der B-Liga und mitspielen um den Aufstieg ins "Oberhaus". Auf dem Feld will der 45-Jährige dazu aber nicht beitragen. "Ich könnte es sicherlich noch", sagt der Billerbecker, der den Marathon aktuell unter vier Stunden läuft. "Aber keine Sorge, das ist wirklich nicht vorgesehen."



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