Coesfeld. Als wahre Hitzeschlacht werden die Westfälischen Blockwettkampfmeisterschaften in Dortmund in die Geschichtsbücher eingehen. Wacker schlugen sich darin auch die neun Aktiven der LG Coesfeld. Während die sechs A-Schülerinnen ihre Fünfkämpfe austrugen, kamen die drei A-Schüler tags darauf mächtig ins Schwitzen.
"Das waren gewiss keine einfachen Bedingungen, die Mädels haben das Beste draus gemacht", zeigte sich LG-Trainerin Marianne Laukamp mit dem Auftreten ihrer Truppe zufrieden.
Ein dickes Lob hatte sie ebenfalls für den Veranstalter übrig. "Mit Bahnduschen, nassen Tüchern und Schwämmen haben sie zwischendurch immer wieder für ein wenig Abkühlung gesorgt. Das war wirklich vorbildlich!"
Ein Wechselbad der Gefühle gab es für Marie Epmann, Sophie Marfort, Inga Böller, Franziska Weßendorf, Theresa Buning und Nicola Kemmerling im Wettkampfverlauf.
Der Mehrkampf der Coesfelderinnen, die allesamt im Block Sprint/Sprung an den Start gingen, sollte sich dabei zu einer Berg- und Talfahrt entwickeln. Auf persönliche Bestleistungen folgten kleine Aussetzer. Davon ließen sie sich allerdings nicht beirren.
Getreu dem Mehrkampf-Motto: "Gekämpft wird bis zum Schluss!" verloren die Mädels ihr Ziel, einen Platz auf dem Treppchen zu ergattern, nie aus den Augen. Das sollte ihnen gelingen. Als achtbeste Mannschaft wurde die LG Coesfeld bei der abschließenden Siegerehrung geehrt.
Die meisten Punkte im LG-Team sammelte Marie Epmann mit 2.398 Punkte. Mit einem ausgezeichneten Mehrkampf und vier neuen Bestleistungen kam Sophie Marfort auf 2.299 Punkte. Dabei gehörte sie im Hochsprung mit 1,52 Meter wieder zu den Besten. Für Inga Böller lief es mit 2.261 Punkte ebenfalls recht gut. Wie bei Marie, so zahlte sich auch für Inga eine technische Veränderung beim Hürdenlauf besonders aus. Dahinter folgten Franzi Weßendorf (2.103 P.) und Theresa Buning (2.003 P.), so dass am Ende 11.064 Punkte auf der Habenseite standen.
Leider konnte Nicola Kemmerling ihren Wettkampf nicht beenden, sonst wäre sogar der siebte Platz in Reichweite gewesen. Nach der überaus anstrengenden ersten Saisonhälfte freuen sich die Mädels wie ihre Trainerin jetzt erst einmal auf etwas Urlaub.
Ab Anfang August beginnen dann die Vorbereitungen auf einige wichtige Meisterschaften, die noch nach den Sommerferien auf dem Programm stehen.
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