Die besten drei Kurzgeschichten in der Lawi gekürt / Erster Platz für Elke Achtner-Theiss
„Ich habe richtig gezittert“

Billerbeck. Sie war aufgeregt, hatte Herzklopfen. „Und ich habe richtig gezittert“, sagt Elke Achtner-Theiss. Dass sie unter den drei Preisträgern ist, wusste sie schon vorher durch eine Einladung zum Freitagabend. Aber mit dem ersten Platz hat sie nicht gerechnet. Sie ist stolze Gewinnerin des Literaturpreises für Kurzgeschichten, der am Freitagabend in der Lawi verliehen worden ist.

Freitag, 08.11.2013, 22:35 Uhr

Die Autorin hat den Preis, der mit 300 Euro dotiert ist, vom Autorenkreises „Quo Vadis“ für ihre Kurzgeschichte mit dem Titel „Das Hurenkind“ erhalten. Darin wird die Geschichte des Pfarrers Anton Hesselmann erzählt, der in Billerbeck das Nervenfieber bekämpft und ihm eine als Hurenkind davongejagte junge Frau zur Hilfe kommt. Sie hat die Quo Vadis-Jury (Angeline Bauer, Alf Leue und Claudia Schmid) unter anderem mit der „Tiefe und Lebendigkeit der Figuren“ und einem „berührenden Ende“ überzeugt.

Mit dem zweiten Preis und damit 200 Euro ist Elke Weigel ausgezeichnet worden. Sie überzeugte mit ihrer Geschichte „Wenn Weiber über ihre Sphäre stiegen“. Den dritten Platz des Literaturpreises belegt Kea Rogge. Sie erhält 100 Euro für ihre Geschichte „Die englische Zange“.

Am Smastag (9.11.) findet die Lesenacht statt. Ab 19 Uhr werden 21 Autoren aus ihren Werken rund um die Johannis-Kirche – Forum, das kleine Café, OGS und DRK-Heim – lesen. „Auch wenn der Autorenkreis für die nächste Historica weiterzieht in eine andere Stadt, wir werden die Tradition der Lesenacht weiterhin beibehalten“, so Bürgermeisterin Marion Dirks.

Mehr dazu lesen Sie in der Samstagsausgabe unserer Zeitung.

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