Pfarrei-Analyse der Gemeinde St. Johann/St. Ludger geht mit Befragung der Mitglieder in wichtige Phase
Kirche lebendig gestalten

Billerbeck. Wie häufig besuchen Sie Gottesdienste? Welche Angebote der Kirche nehmen Sie in Anspruch? Und wo informieren Sie sich über die Pfarrgemeinde? Mit diesen und 15 weiteren Fragen möchte die Steuerungsgruppe der Pfarrgemeinde St. Johann/St. Ludger ausloten, wie die Gemeindemitglieder die Kirche vor Ort erleben. Die Pfarrei-Analyse ist dabei ein Baustein des Lokalen Pastoralplans, der bistumsweit bis 2017 umgesetzt werden soll. Ziel des Plans ist es, die Kirche vor Ort lebendig zu gestalten.

Donnerstag, 08.05.2014, 19:38 Uhr

Exemplarisch hat die Steuerungsgruppe, zu der Pastoralreferent Andreas Geilmann, Propst Hans-Bernd Serries sowie die Pfarreiratsmitglieder Monika Stockmann und Marlies Wiesmann gehören, drei Zielgruppen ins Auge gefasst: Die Eltern der Kinder in den drei katholischen Kitas (rund 450 Personen) sollen genauso befragt werden wie die Ehepaare, die in den vergangenen drei Jahren kirchlich geheiratet haben (circa 90 Personen) und natürlich die mit circa 500 Personen größte Gruppe der Ehrenamtlichen in Billerbeck. „Trotzdem betrifft die Analyse natürlich die gesamte Pfarrgemeinde“, sagt Andreas Geilmann.

Die Pfarrei-Analyse als erster Baustein des Lokalen Pastoralplans setzt sich wiederum zusammen aus der Erstellung eines Pfarrgemeinde-Organigramms, der Auswertung kommunaler und kirchlicher Statistiken und eben der Gemeindebefragung. Die ersten beiden Schritte seien getan. Nun gehe es mit der Befragung und der Auswertung in die wichtigste Phase.

Als besonderen Anreiz gibt es für jeden ausgefüllten Fragebogen, der bis zum 30. Mai im Postkasten der Kindertagesstätten landet, fünf Euro aus dem Etat der Pfarrei für eine Neuanschaffung in den Kitas. Die Befragung ist anonym, dauert zehn Minuten und richtet sich an jedes Elternteil.

Auch alle frisch Verheirateten und ehrenamtlich Tätigen möchte die Steuerungsgruppe bald aufsuchen. „Der persönliche Kontakt ist uns wichtig“, sagt Monika Stockmann. „Dadurch bekommt die ganze Sache auch ein Gesicht“, ergänzt Marlies Wiesmann.

Anschließend werde in den Sommerferien die Auswertung nach einem von Hanna Falk-Oster vom Pfarreirat erstellten Programm vorgenommen. Zudem soll im Verlauf des Projektes auch ein Leitbild für die Pfarrei erstellt werden. In der Gemeindeversammlung zum Jahresende werden dann die Ergebnisse vorgestellt.

„Für die praktische Umsetzung in Projekten wollen wir dann möglichst viele Leute ins Boot holen“, wünscht sich Andreas Geilmann. Welche Projekte das sein können, zeige sich erst nach der Befragung. „Wir müssen erst schauen, wo die Reise hingeht“, meint Monika Stockmann. In jedem Fall soll sich „durch die Auswertung eine Weiterentwicklung ergeben“, sagt Angelika Püth.

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