Billerbeck
„Weiße Wand“ in Gerleve ist harmlose Motte

Billerbeck (fs). Wie eine „weiße Wand“ sehe das Geflecht aus, das sich an einem Wirtschaftsweg nahe des Klosters Gerleve um die Hecken und Sträucher rankt. Das merkte Hubertus Messing, Fachbereichsleiter Dienste und Ordnung am Donnerstagabend im Umweltausschuss an – auf Nachfrage von Bernd Kösters (CDU), um welches Insekt oder Spinnentier es sich dabei handele. Gerd Mollenhauer, Fachbereichsleiter Planen und Bauen, gab Entwarnung. Es handele sich dabei nicht um giftige Raupen oder gar den gefährlichen Eichenprozessionsspinner, sondern um die harmlose Traubenkirschen-Gespinstmotte, wie der eingeschaltete Baumsachverständige feststellte. Den Kot der Larven sollten empfindliche Personen jedoch meiden. In zwei Wochen sei der „Spuk“ dann wieder vorbei. Der milde Winter habe die Ausbreitung begünstigt.

Samstag, 10.05.2014, 00:12 Uhr

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