Thorsten Wellenkötter als Pastoralreferent gestartet / Schwerpunkte sind Caritas, Jugend und Familie
Mit Freude in den neuen Dienst

Billerbeck. Thorsten Wellenkötter schaut auf die Uhr. „Ich muss die Zeit im Auge behalten“, erklärt er. „Gleich gibt es Mittagessen im Pfarrhaus.“ Die regelmäßige Tischrunde mit den Seelsorgern der Gemeinde ist ihm schon lieb und wichtig geworden in den ersten drei Wochen, in denen der 39-Jährige als neuer Pastoralreferent und Nachfolger von Andreas Geilmann in der Gemeinde St. Johann/ St. Ludgerus tätig ist. In den Gottesdiensten hat sich der gebürtige Havixbecker schon vorgestellt, jetzt macht er sich nach und nach mit den Gruppen in der Gemeinde und mit seinen künftigen Aufgaben vertraut. „Ich fühle mich herzlich aufgenommen“, sagt er.

Samstag, 22.04.2017, 16:50 Uhr

Thorsten Wellenkötter als Pastoralreferent gestartet / Schwerpunkte sind Caritas, Jugend und Familie : Mit Freude in den neuen Dienst
Offen ist der neue Pastoralreferent Thorsten Wellenkötter für die Anliegen der Gemeinde. Sein Büro hat er am Johannis-Kirchplatz 1, privat zieht er mit seiner Familie demnächst nach Billerbeck. Foto: Ulrike Deusch

Einer seiner Schwerpunkte wird die Caritas-Arbeit sein. Aber auch in der Jugendpastoral wie etwa der Firmvorbereitung und in der Familienpastoral möchte er sich verstärkt einbringen. „Gerade die Kitas und die Familien sind Orte, wo wir in Kontakt mit den Menschen treten können“, weiß der Theologe, der in Münster und Freiburg studiert hat. Ganz sicher übernimmt Wellenkötter auch liturgische Aufgaben – im Herbst wird er zusätzlich zum Diakon geweiht. Taufen, Trauungen, Beerdigungen. Den Beerdigungsdienst hat Wellenkötter schon in Rheine übernommen, wo er acht Jahre als Pastoralreferent in der Gemeinde St. Antonius tätig war. „Gerade das reizt mich an meinem Beruf besonders“, sagt er. „Die Begegnung mit der Vielfalt des Lebens.“ Ihm ist es wichtig, seinem „Glauben offiziell Ausdruck zu verleihen“, deshalb strebe er zusätzlich das Amt des Diakons an. In der Praxis mitarbeiten – das ist ihm ein Herzensanliegen.

Aus genau diesem Grund hat er sich entschieden, seine derzeitige Ausbildungstätigkeit am Institut für Diakonat und Pastorale Dienste in Münster zu beschränken. 30 Prozent seiner Aufgaben liegen künftig dort, 70 Prozent in Billerbeck.

Sein erster Eindruck von der Gemeinde hier ist, dass sie bei vielen bewährte Traditionen auch neuen Ansätzen und Möglichkeiten der Verkündung gegenüber aufgeschlossen ist. „Beides hat seine Berechtigung in der Kirche“, sagt Wellenkötter. „Ich erlebe hier eine Offenheit dafür, dass beides auch möglich ist.“ Als Pastoralreferent sei man zu jeder Zeit neu herausgefordert geeignete Wege zu finden, um die viel versprechende christliche Botschaft zu verkünden.

In den nächsten Wochen zieht Thorsten Wellenkötter mit seiner Frau – sie ist Sozialpädagogin – und den beiden kleinen Töchtern, die sechs und acht Jahre alt sind, von Rheine nach Billerbeck. Nach den Sommerferien sollen die Mädchen hier zur Schule gehen. Dann wird der Mittagstisch wohl auch öfter zu Hause gedeckt.

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