Neue Verkehrsregelung in der Innenstadt bleibt / Ordnungsamt zieht nach dreieinhalb Monaten positives Fazit
Schutzmänner haben ausgedient

Billerbeck. Dreieinhalb Monate haben sie die Auto- und Radfahrer auf eine neue Verkehrsregelung aufmerksam gemacht. Ihren Job haben sie nun erledigt. Am Donnerstag haben Wilfried Brockmeier und Thomas Averbeck, Mitarbeiter des städtischen Bauhofs, die drei großen Schutzmänner in den Kreuzungsbereichen Kirchstraße/Schmiedestraße, Kirchstraße/Bahnhofstraße und Kirchstraße/Mühlenstraße abgebaut. Aber auch wenn die Schutzmänner nicht mehr da sind, die neue Verkehrsregelung bleibt.

Freitag, 22.12.2017, 05:02 Uhr

Neue Verkehrsregelung in der Innenstadt bleibt / Ordnungsamt zieht nach dreieinhalb Monaten positives Fazit: Schutzmänner haben ausgedient
Beim Abbau der Schutzmänner: (v.l.) Wilfried Brockmeier (Bauhof), Sandra Niemann (Ordnungsamt) und Thomas Averbeck (Bauhof). Foto: Stephanie Dircks

Zum Hintergrund: Aus den Spielstraßen am Dom, am Markt, Kurze Straße und Schmiedestraße sind Tempo-20-Zonen geworden. Statt der bisherigen Schrittgeschwindigkeit, sind in diesen Bereichen 20 km/h erlaubt. Das gilt übrigens auch für die Münsterstraße, und zwar vom Edeka bis zur Einmündung in die Kurze Straße. Durch die Tempo-20-Zonen gilt an den Kreuzungen Ludgeristraße/Mühlenstraße (BillerbÄcker), Kirchstraße/Bahnhofstraße (Dom) sowie Kirchstraße/Schmiedestraße (Ludgeri-Apotheke) die Rechts-vor-links-Regelung. Die Schutzmänner wurden in der Einführungsphase an den Kreuzungsbereichen aufgestellt, um auf das Gefahrenpotenzial durch die neue Regelung hinzuweisen. „Es ist alles gut verlaufen. Die Billerbecker haben sich schnell daran gewöhnt“, sagt Sandra Niemann vom Ordnungsamt, die nach der Einführung der neuen Verkehrsreglung vor rund dreieinhalb Monaten ein positives Fazit zieht. „Weder bei der Polizei, noch bei uns sind Vorfälle oder Unfälle gemeldet worden.“

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