Billerbeck
Aula-Umbau geht auf die Zielgerade

Billerbeck. Rund 400 Quadratmeter Fläche hat Jürgen Meiners vom gleichnamigen Malerbetrieb zuletzt gestrichen – und mehrere Hundert liegen noch vor ihm. Denn auch wenn die neue Decke in der Aula schon in hellem Weiß strahlt – viele andere Malerarbeiten stehen noch aus. Die Wände, zum Beispiel, sollen in Grautönen gestaltet werden, die mit der dunklen Ziegelwand und den blauen Fassadenelementen harmonieren.

Freitag, 28.12.2018, 17:04 Uhr aktualisiert: 30.12.2018, 10:02 Uhr
Billerbeck: Aula-Umbau geht auf die Zielgerade
Die Decke ist fertig, der Fußboden fehlt noch: (v.l.) Jürgen Meiners (Firma Meiners), Jürgen Erfmann (Stadt), Andreas Völker (Hausmeister) und Gerd Mollenhauer (Fachbereichsleiter Stadt) beim Ortstermin. Foto: Ulrike Deusch

Der Anstrich und die Verlegung der Böden sind die dicksten Brocken, die noch zu schultern sind, bis aus der in die Jahre gekommenen alten Aula an der einstigen Realschule eine schicke Stadt-Aula oder Bürgerhalle entstanden ist, in der künftig Veranstaltungen aller Art – natürlich auch der Schule – möglich sein sollen. Dass die umfassende Sanierung, Modernisierung und Erweiterung im Februar/März abgeschlossen sein sollen, steht unverändert im Zeitplan. „Und den Kostenrahmen werden wir auch einhalten“, zeigt sich Jürgen Erfmann (Stadt) beim Ortstermin erfreut.

1,3 Millionen Euro kostet die umfangreiche Maßnahme, wobei die Aula-Sanierung eine Million verschlingt, während 300 000 Euro für den Anbau zu Buche schlagen. Angesichts solcher Summen ist es Fachbereichsleiter Gerd Mollenhauer wichtig zu betonen, dass 90 Prozent über die Bezirksregierung gefördert werden. „Investitionspakt soziale Integration im Quartier“ lautet der etwas sperrige Name für das entsprechende Förderprogramm.

Seit etwa einem halben Jahr laufen die Arbeiten in der Aula, die komplett entkernt und sozusagen in den Rohbauzustand von Ende der 60er Jahre zurückversetzt worden ist. Der Raum hat eine neue Decke bekommen, eine neue Beleuchtung, eine Be- und Entlüftungsanlage wurde installiert, schicker Parkettboden wird bald verlegt, neue Stühle werden angeschafft und die Bühnentechnik – Licht und Ton – wird komplett erneuert und auch erweitert.

Große Rolltore trennen den 160 Quadratmeter großen Anbau ab, in dem künftig zum Beispiel je nach Erfordernissen eine Ausgabetheke installiert werden kann, die Einrichtung einer Garderobe möglich ist und Lagerräume zur Verfügung stehen. „Das ist alles multifunktional gestaltet, so dass verschiedene Nutzungen der Aula möglich sind“, sagt Jürgen Erfmann.

Deutlich bessere Bedingungen haben künftig auch größere Gruppen, die ins Rampenlicht treten möchten. Sie können die Umkleide in der benachbarten Turnhalle nutzen und auf kurzem Weg den Anbau erreichen, der direkt an die Turnhalle grenzt. Außerdem haben sie mehr Platz, wenn sie hinter der Bühne auf ihr Stichwort warten müssen. Auch neue Sanitärräume stehen im Anbau zur Verfügung.

Veranstaltungen der Stadt werden in der Aula ebenso laufen wie solche von Vereinen oder anderen Gruppen. Aber auch wenn die Baumaßnahme im Frühjahr abgeschlossen ist – die offizielle Eröffnung mit großem Programm ist erst für den Sommer geplant. Details dazu werden noch nicht verraten.

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