Billerbeck
Highlight zur Hochzeit

Billerbeck. Mit Feuerrädern, Funkenregen und lautem Knallen werden die Billerbecker heute Nacht das neue Jahr begrüßen. Immer mehr Bürger möchten aber auch im Lauf eines Jahres bei privaten Festen ein funkelndes Highlight setzen. Das berichtet Sandra Niemann vom zuständigen Fachbereich der Stadt. Rund ein Dutzend Feuerwerke sind im abgelaufenen Jahr von der Stadt genehmigt worden, 2017 waren es sogar 15. Darin enthalten ist auch die Erlaubnis für die Freilichtbühne, die es bei ihren Aufführungen bisweilen funkeln und leuchten lässt, und für professionelle Pyrotechniker, die mit einem Feuerwerk beauftragt werden.

Sonntag, 30.12.2018, 15:15 Uhr aktualisiert: 31.12.2018, 06:58 Uhr
Billerbeck: Highlight zur Hochzeit
Funkenregen und Feuerbälle – das wünschen sich immer mehr Menschen auch für ihre private Feier. Dafür brauchen sie eine Ausnahmegenehmigung der Stadt – und einen ganz besonderen Anlass. Foto: Archiv

Wer sein Fest selber mit sprühenden Funken krönen möchte, muss die Ausnahmegenehmigung der Stadt schon vorweisen können, wenn er im Fachhandel oder im Internet die Pyrotechnik erwerben möchte. „Die Erlaubnis wird über einen Zusatzpassus in der Genehmigung erteilt“, erklärt Niemann. Auch dann sind nur Knaller, Batterien, Raketen und andere Waren der Kategorie 2 zu haben – das heißt mittlerer Grad, wenn es um Gefahren und Schallpegel geht.

Die Art der Pyrotechnik muss der Stadt ebenso mitgeteilt werden wie Ort und Zeit und die beteiligten Personen. „Außerdem sind natürlich bestimmte Sicherheitsabstände einzuhalten und es muss Rücksicht auf sensible Berieche oder Einrichtungen in der Stadt genommen werden“, so Niemann. Höchstens 30 Minuten darf der Spaß dauern und je nach Monat ist spätestens um 23 Uhr Schluss.

Ein Feuerwerk macht vielen Freude – aber auch viel Lärm und ist daher für unbeteiligte Menschen und Tiere im Haus oder in der Natur oft eher störend. „Wir achten deshalb darauf, dass wir die Zahl der Ausnahmegenehmigungen begrenzt halten“, sagt Sandra Niemann. Eine Hochzeit – das könne schon so ein besonderer Anlass sein. „Aber wir erlauben das sicher nicht für jeden 25. oder 30. Geburtstag“, macht sie klar, dass der Grund schon etwas außergewöhnlicher sein muss. Allen, die die Genehmigung für ein privates Feuerwerk bekommen, rät sie auch, Nachbarn zu informieren und rücksichtsvoll zu handeln.

Nicht erlaubt ist es, auf eigen Faust und ohne Genehmigung der Stadt ein Feuerwerk zu zünden. „Auch das erleben wir leider immer öfter“, beklagt Sandra Niemann. Das gilt natürlich nicht für die heutige Silvesternacht.

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