Billerbeck
Zweite Spur und Kiss and Ride

Billerbeck. Die Stadt will ein Ingenieurbüro für Verkehrstechnik einschalten, um die verdichtete Schülerverkehr-Situation im Bereich des Busbahnhofs und der weiterführenden Schulen in den Griff zu bekommen. Diese Information gab Hubertus Messing von der Stadtverwaltung auf Anfrage unserer Zeitung.

Freitag, 22.02.2019, 16:30 Uhr aktualisiert: 23.02.2019, 10:34 Uhr
Billerbeck: Zweite Spur und Kiss and Ride
Im Bereich des Busbahnhofs kommt es durch den Schulverkehr häufig zu Engpässen. Nun erwägt die Stadt, die Fahrbahn zu verbreitern, damit Busse aneinander vorbeifahren können. Foto: ugo

Wie weiter zu erfahren war, sind Eltern betroffener Schüler initiativ geworden, um die Situation zu verbessern. Demnach gibt es wegen des erhöhten Schulbusverkehrs teilweise Engpässe im Bereich des Busbahnhofs. „Daher geht eine Überlegung dahin, eine zweite Busspur zulasten einiger Parkplätze anzulegen“, so Messing. „So könnte erreicht werden, dass dort bereits stehende Busse von anderen passiert werden können.“

Wie Messing weiter mitteilte, werde auch die zur Berkel hin gelegene Busspur am Baumgarten in die Erwägungen einbezogen, die auf der gegenüberliegenden Seite des Busbahnhofs liegt.

Dieser Bereich wird auch häufig von Touristenbussen genutzt. Zudem hat sich aufgrund der Engpässe am Busbahnhof inzwischen eingeschlichen, dass dort ein aus Coesfeld kommender Bus anhält, der anschließend nach Darfeld weiterfährt. Das hat aufgrund der Verkehrssituation zu Sicherheitsbedenken bei betroffenen Eltern geführt, die auf die Verwaltung zugegangen sind, die Situation zu verbessern. Messing: „Diese Spur wird auch als sogenannte Kiss and Ride-Zone genutzt, auf der Eltern ihre Kinder aus den Autos ein- und aussteigen lassen.“ Dafür müsste eine andere Lösung gefunden werden, falls dort eine weitere Busspur installiert werde. Messing: „Zudem müsste in dem Bereich dann auch ein Bus-Wartehäuschen gebaut werden, um die Kinder vor Unbilden der Witterung zu schützen.“

Ein weiteres Problem gebe es zweimal pro Woche im Verkehrsverbund mit den Coesfelder Schulen aufgrund unterschiedlicher Schlusszeiten. Dabei beklagten betroffene Kinder und deren Eltern gegen Mittag Wartezeiten von einer halben Stunde, um in die Bauerschaften weitertransportiert werden zu können. Auch hier sei die Verwaltung in Gesprächen, um eine finanzierbare Lösung zu finden. Wie Messing weiter erklärte, werde sich der Schulausschuss in seiner nächsten Sitzung am 7. März mit der Problematik intensiver befassen und über mögliche Lösungsvorschläge diskutieren.

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